Der GOD HANDS Jriya ist ein hochfrequenter Forellenspoon für das ultraleichte Angeln am Forellenteich und Forellensee. Er ist in 0,8 und 1,8 g erhältlich und entwickelt bereits bei kleinsten Kurbelbewegungen ein auffällig lebendiges Spiel. Dadurch eignet sich der Spoon besonders für passive und vorsichtige Forellen, die schnellen oder aggressiv laufenden Ködern nicht folgen möchten.
Seine spezielle Form erzeugt ein feines, hochfrequentes Laufverhalten mit kleinen seitlichen Bewegungen, dezenten Druckwellen und wechselnden Lichtreflexen. Abhängig von Führungstempo, Dekor und Präsentation kann der Jriya sowohl ein ins Wasser gefallenes Insekt als auch einen kleinen geschwächten Beutefisch imitieren.
Die größte Stärke des Jriya liegt in seiner zuverlässigen Aktion bei minimaler Geschwindigkeit. Selbst wenn der Spoon nur sehr langsam eingeholt wird, bleibt er lebendig und verliert sein feines Spiel nicht. Dadurch kann er lange im Sichtbereich einer folgenden Forelle gehalten werden, ohne zu schnell aus der interessanten Wasserschicht herauszulaufen.
Die 0,8-g-Ausführung eignet sich besonders für eine sehr langsame und flache Präsentation. Ihr geringes Gewicht ermöglicht lange Schwebe- und Absinkphasen, in denen der Spoon verführerisch durch die Wassersäule fällt. Gerade an ruhigen Tagen, bei oberflächennah stehenden Forellen und bei sehr vorsichtigen Fischen spielt diese leichte Variante ihre Stärken aus.
Trotz des geringen Gewichts besitzt der Jriya 0,8 g durch seine Form gute Flugeigenschaften. Mit einer passenden ultraleichten Rute und einer dünnen Schnur lässt er sich kontrolliert auf sichtbare Forellen, entlang von Kanten oder in oberflächennahe Aktivitätszonen werfen. Bei Wind und auf größeren Anlagen stößt die leichte Variante naturgemäß früher an ihre Grenzen als das schwerere Modell.
Der Jriya 1,8 g bietet mehr Wurfweite und eine bessere Kontrolle bei Wind oder auf größeren Forellenseen. Er sinkt schneller als die 0,8-g-Ausführung und lässt sich dadurch leichter im Mittelwasser oder etwas tiefer präsentieren. Trotzdem arbeitet auch diese Variante bereits bei geringer Geschwindigkeit hochfrequent und kontrolliert.
Auf der Vorderseite der 1,8-g-Ausführung befinden sich eingestanzte Rauten. Diese strukturierte Oberfläche beeinflusst die Wasserströmung und erzeugt zusätzliche feine Vibrationen und Lichtreflexe. Damit ergänzt die schwerere Variante den klassischen Jriya-Lauf um weitere subtile Reize, die besonders bei vorsichtigen oder bereits häufig befischten Forellen interessant sind.
Die einfachste Köderführung besteht aus langsamem und gleichmäßigem Einkurbeln. Das Tempo sollte so gewählt werden, dass der Spoon sauber läuft, ohne unkontrolliert zu überschlagen. Gerade bei passiven Forellen ist eine ruhige Präsentation oft erfolgreicher als ein ständig wechselnder und hektischer Führungsstil.
Kleine Tempowechsel können dennoch gezielt eingesetzt werden. Einige etwas schnellere Kurbelumdrehungen lassen den Spoon kurz beschleunigen und verstärken seine Lichtreflexe. Anschließend wird die Geschwindigkeit wieder reduziert, sodass eine folgende Forelle aufschließen und den Köder kontrolliert aufnehmen kann.
Besonders wirkungsvoll sind kurze Spinnstopps. Sobald das Einkurbeln unterbrochen wird, beginnt der Jriya verführerisch abzusinken. Die 0,8-g-Ausführung fällt besonders langsam und bleibt dadurch lange in der Sichtzone der Forellen. Der 1,8-g-Spoon sinkt zügiger und eignet sich besser, um tiefer stehende Fische oder weiter entfernte Wasserschichten zu erreichen.
Viele Bisse erfolgen direkt während der Absinkphase oder unmittelbar nach dem erneuten Ankurbeln. Die Schnur sollte deshalb aufmerksam beobachtet werden. Ein seitliches Wandern, ein plötzliches Straffen oder ein unerwartetes Stoppen des Absinkens kann auf eine Köderaufnahme hinweisen.
Die Führungstiefe wird über Gewicht, Absinkdauer, Einholgeschwindigkeit und Stellung der Rutenspitze beeinflusst. Mit hoch gehaltener Rute und sofortigem Einkurbeln bleibt der Jriya vergleichsweise oberflächennah. Eine längere Absinkphase und eine tiefere Rutenhaltung bringen ihn in das Mittelwasser oder – besonders mit 1,8 g – in tiefer gelegene Bereiche.
Die erfolgreiche Tiefe lässt sich gut über eine mitgezählte Absinkzeit wiederholen. Kommt ein Biss beispielsweise nach drei Sekunden Absinken, sollte diese Zeit bei den nächsten Würfen möglichst genau reproduziert werden. So kann die aktive Wasserschicht systematisch und deutlich effizienter befischt werden.
Die exklusiven EM-Dekore besitzen UV-Glow-Elemente und sorgen für zusätzliche Sichtbarkeit. Sie eignen sich besonders bei trübem Wasser, bedecktem Himmel, schwachem Licht oder dann, wenn ein auffälliger Suchköder gefragt ist. Die FA-Dekore aus der Metallic-Serie erzeugen dagegen metallische Reflexe, die sich je nach Lichteinfall und Bewegungswinkel verändern.
Bei klarem Wasser und hohem Angeldruck sind natürliche, dunklere oder dezenter reflektierende Farben häufig ein guter Ausgangspunkt. Auffällige UV- und Kontrastfarben können bei frisch eingesetzten oder aktiveren Forellen schneller Aufmerksamkeit erzeugen. Neben der Farbe sollten jedoch immer auch Geschwindigkeit, Gewicht und Führungstiefe angepasst werden.
Da Spoons abhängig von Form und Einholgeschwindigkeit Schnurdrall verursachen können, empfiehlt sich ein kleiner Tönnchenwirbel in Kombination mit einem leichten Karabiner mit Wirbel. Die Verbindung sollte besonders bei der 0,8-g-Ausführung möglichst klein und leicht bleiben, damit Lauf, Flugbahn und Absinkverhalten nicht unnötig beeinflusst werden.
Marius Expertentipps zum GOD HANDS Jriya: Ich nutze die 0,8-g-Ausführung vor allem für eine extrem langsame, oberflächennahe Präsentation und lange Absinkphasen. Bei Wind, auf größeren Anlagen oder für tiefer stehende Forellen wechsle ich auf 1,8 g. Folgen die Fische nur, baue ich einen kurzen Spinnstopp ein und beginne anschließend besonders langsam wieder mit dem Einkurbeln.
Ein häufiger Fehler ist, den hochfrequenten Spoon zu schnell und dauerhaft hektisch zu führen. Gerade seine Fähigkeit, bereits bei geringstem Tempo sauber zu arbeiten, sollte bewusst genutzt werden. Eine weiche Rute, eine fein eingestellte Bremse und ein regelmäßig kontrollierter Einzelhaken reduzieren außerdem Aussteiger im Drill.
Das macht den GOD HANDS Jriya so besonders:
- Hochfrequenter Forellenspoon für das ultraleichte Angeln
- Top Forellenköder für passive und vorsichtige Fische
- Lebhaftes Spiel bereits bei kleinsten Kurbelbewegungen
- Stabiler Lauf bei besonders langsamer Führung
- Imitiert kleine Beutefische und ins Wasser gefallene Insekten
- Besonders attraktive Aktion während der Absinkphase
- Gewicht: 0,8 und 1,8 g
- 0,8 g: für besonders langsame und oberflächennahe Präsentationen
- 0,8 g: lange, schwebende Absinkphase
- 1,8 g: für größere Wurfweiten und bessere Kontrolle bei Wind
- 1,8 g: für Mittelwasser und etwas tiefere Präsentationen
- Gute Flugeigenschaften durch die spezielle Köderform
- Eingestanzte Rauten auf der Frontseite der 1,8-g-Ausführung
- Zusätzliche feine Vibrationen und Reflexe bei der 1,8-g-Variante
- Für langsames gleichmäßiges Einkurbeln geeignet
- Effektiv mit Tempowechseln und kurzen Spinnstopps
- EM-Dekore mit UV-Glow-Elementen erhältlich
- FA-Dekore der Metallic-Serie erhältlich
- Für Forellenteich und Forellensee geeignet
Der GOD HANDS Jriya 0,8 und 1,8 g ist eine vielseitige Spoon-Kombination für Angler, die passive Forellen mit einer langsamen, hochfrequenten und kontrollierten Köderführung ansprechen möchten. Während die leichte Ausführung mit besonders langen Absinkphasen überzeugt, bietet die 1,8-g-Variante mehr Wurfweite und Kontrolle für tiefere Wasserschichten.
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Oerlinghausen, Deutschland, 33813
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| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Hersteller: | God Hands |
| Kategorie: | Kunstköder |
| Artikelnummer: | 151450 |
| Artikelart: | |
| Ködertyp: | |
| Kategorie: |