Spin Mad
SpinMad Jigspinner für Barsch, Zander und Hecht
SpinMad ist eine polnische Kunstködermarke, die besonders für kompakte und vielseitig einsetzbare Jig Spinner bekannt ist. Die Köder verbinden einen schweren Metallkörper mit einem rotierenden Spinnerblatt und erzeugen dadurch bereits bei einer einfachen, gleichmäßigen Führung auffällige Lichtreflexe und Druckwellen. Durch diese Kombination lassen sich SpinMad-Köder weit werfen, kontrolliert in unterschiedlichen Wasserschichten präsentieren und auf zahlreiche Raubfische einsetzen.
Jig Spinner gehören zu den unkompliziertesten Kunstködern für das moderne Spinnfischen. Sie können nach dem Auswerfen direkt eingekurbelt, vor der Führung auf die gewünschte Tiefe abgesenkt oder in kurzen Sprüngen durch das Wasser bewegt werden. Dadurch eignen sie sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Raubfischangler, die größere Gewässerbereiche schnell und systematisch nach aktiven Fischen absuchen möchten.
Im Tackle-Dealer-Shop findest du mit den SpinMad Originals und den SpinMad Jigmaster zwei wichtige Köderserien der Marke. Die verschiedenen Gewichte decken das leichte Barschangeln ebenso ab wie das gezielte Spinnfischen auf Zander und Hecht. Unterschiedliche Dekore ermöglichen zusätzlich eine Anpassung an Wassertrübung, Lichtverhältnisse und die im Gewässer vorkommenden Beutefische.
SpinMad als Spezialist für kompakte Jigspinner
SpinMad konzentriert sich auf Kunstköder, die eine kompakte Bauweise mit einer gut wahrnehmbaren Aktion verbinden. Im Gegensatz zu klassischen Spinnern befindet sich das rotierende Blatt nicht vor dem Köderkörper, sondern am hinteren Ende. Der schwere Körper sorgt für Wurfweite und eine kontrollierbare Sinkphase, während das Spinnerblatt beim Einholen rotiert und zusätzliche Reize erzeugt.
Durch die kompakte Form bietet ein Jigspinner beim Wurf nur wenig Luftwiderstand. Dadurch lassen sich auch kleinere Modelle weit und präzise werfen. Das ist besonders beim Uferangeln von Vorteil, wenn entfernte Kanten, Brückenpfeiler, Fahrrinnen, Buhnenköpfe oder raubende Fische im Freiwasser erreicht werden sollen.
Gleichzeitig lassen sich die Köder schnell auf Tiefe bringen. Nach dem Auftreffen auf dem Wasser kann der SpinMad für eine bestimmte Zeit absinken und anschließend in der gewünschten Wasserschicht geführt werden. Diese Kombination aus Wurfweite, schneller Sinkphase und aktiver Blattrotation macht Jigspinner zu sehr vielseitigen Suchködern.
Die Köder eignen sich nicht nur für bestimmte Gewässertypen. SpinMad-Jigspinner können in Seen, Flüssen, Kanälen, Talsperren und Kiesgruben verwendet werden. Entscheidend ist, das Gewicht und die Führung an Tiefe, Strömung, Hindernisse und Aktivität der Raubfische anzupassen.
Wie funktioniert ein SpinMad Jigspinner?
Ein SpinMad Jigspinner besteht aus einem kompakten Metallkörper, einer hinteren Blattaufhängung und einem Haken. Sobald der Köder ausreichend schnell durch das Wasser bewegt wird, beginnt das Spinnerblatt zu rotieren. Dabei entstehen wechselnde Lichtreflexe und hochfrequente Druckwellen, die von Raubfischen auch bei eingeschränkter Sicht wahrgenommen werden können.
Der Körper selbst imitiert einen kleinen Beutefisch und erzeugt je nach Modell eine leichte flankende oder taumelnde Bewegung. Dadurch spricht der Köder mehrere Sinne des Räubers gleichzeitig an. Die Silhouette erinnert an einen flüchtenden Futterfisch, das Spinnerblatt erzeugt optische Reize und die Vibrationen machen den Köder über die Seitenlinie wahrnehmbar.
Diese Reizkombination kann besonders bei aktiven Barschen, Rapfen und Hechten sehr wirksam sein. Auch Zander reagieren auf Jigspinner, wenn der Köder grundnah oder entlang tieferer Kanten geführt wird. Die kompakte Form passt gut zu kleinen Beutefischen, die in vielen Gewässern einen wichtigen Teil der natürlichen Nahrung darstellen.
Die Blattrotation lässt sich bei einer passenden Geschwindigkeit über die Rute spüren. Bleibt diese Rückmeldung aus, kann Kraut am Blatt hängen oder die Geschwindigkeit zu gering sein. Eine kurze Beschleunigung reicht häufig aus, damit das Spinnerblatt erneut anläuft.
SpinMad Originals als vielseitige Jigspinner-Serie
Die SpinMad Originals gehören zu den bekanntesten Ködern der Marke. Im Tackle-Dealer-Shop findest du sie in den Gewichten 4, 6, 10, 14, 18 und 35 g. Durch diese breite Abstufung lässt sich die Serie vom leichten Angeln in flachen Gewässerbereichen bis zum Fischen in größerer Tiefe und stärkerer Strömung einsetzen.
Die leichten Varianten in 4 und 6 g eignen sich besonders für Barsch, Forelle und Döbel. Sie können über flachen Krautfeldern, entlang von Uferkanten oder in kleineren Flüssen geführt werden. Wegen ihres geringen Gewichts sinken sie langsamer als die schweren Modelle und lassen sich dadurch kontrollierter in den oberen Wasserschichten präsentieren.
Der SpinMad Originals in 10 g ist ein vielseitiger Allroundköder für Barsch, Zander und kleinere Hechte. Er bietet gute Wurfweiten, erreicht mittlere Tiefen und lässt sich sowohl gleichmäßig als auch mit kurzen Absinkphasen führen. Diese Gewichtsklasse eignet sich für viele typische Seen, Kanäle und langsam fließende Flüsse.
Mit 14 und 18 g lassen sich tiefere Bereiche, stärkere Strömung und größere Wurfweiten abdecken. Diese Modelle eignen sich besonders für große Barsche, Zander und Hechte. Sie können entlang tiefer Kanten, in Fahrrinnen oder im Freiwasser eingesetzt werden und erreichen die gewünschte Wasserschicht deutlich schneller als die leichten Ausführungen.
Die 35-g-Variante richtet sich an Angler, die besonders tief oder in kräftiger Strömung fischen möchten. Auch beim Angeln vom Boot oder an großen Talsperren kann das hohe Gewicht sinnvoll sein. Rute, Rolle, Schnur und Vorfach müssen jedoch zum tatsächlichen Ködergewicht und zur erwarteten Belastung passen.
SpinMad Jigmaster für eine voluminösere Köderpräsentation
Der SpinMad Jigmaster ergänzt die Originals-Serie um einen voluminöseren Jigspinner. Im Verhältnis zum Gewicht besitzt der Köder einen größeren Körper und erzeugt dadurch eine auffälligere Silhouette. Das kann besonders beim Angeln auf Hecht und große Barsche interessant sein, wenn die Räuber größere Beutefische bevorzugen.
Durch das größere Körpervolumen sinkt der Jigmaster bei vergleichbarem Gewicht kontrollierter als ein sehr kompakt aufgebauter Metallköder. Dadurch lässt er sich gut im Mittelwasser, über Pflanzen oder entlang von Steinpackungen präsentieren. Gleichzeitig erzeugt das hintere Spinnerblatt die typischen Lichtreflexe und Druckwellen eines Jigspinners.
Im Tackle-Dealer-Shop ist der Jigmaster in unterschiedlichen Gewichten erhältlich. Leichtere Modelle eignen sich für Barsch und flachere Bereiche, während die schwereren Varianten gezielt auf Hecht oder für tiefere Wasserschichten verwendet werden können. Die größere Silhouette bedeutet dabei nicht automatisch, dass der Köder besonders schnell geführt werden muss.
Eine langsame, gleichmäßige Führung kann gerade über Kraut oder an flachen Kanten sehr effektiv sein. Durch gelegentliche Spinnstopps sinkt der Köder ab und verlässt kurz seine gleichmäßige Laufbahn. Diese Bewegung kann einen angeschlagenen oder flüchtenden Beutefisch imitieren und nachfolgende Räuber zum Angriff provozieren.
SpinMad Jigspinner gleichmäßig einkurbeln
Die einfachste Führung eines SpinMad besteht im gleichmäßigen Einkurbeln. Der Köder wird ausgeworfen, bei Bedarf kurz auf Tiefe gebracht und anschließend mit konstanter Geschwindigkeit eingeholt. Sobald das Blatt rotiert, arbeitet der Köder selbstständig und benötigt keine zusätzlichen Rutenschläge.
Diese Führung eignet sich besonders für Einsteiger und zum schnellen Absuchen großer Wasserflächen. Durch unterschiedliche Einholgeschwindigkeiten lassen sich verschiedene Wasserschichten erreichen. Eine schnelle Führung hält den Köder tendenziell höher, während eine langsamere Geschwindigkeit den SpinMad tiefer laufen lässt.
Die Geschwindigkeit darf jedoch nicht so weit reduziert werden, dass das Spinnerblatt nicht mehr zuverlässig arbeitet. Bei sehr langsamer Führung kann eine kurze Beschleunigung nach dem Absinken helfen, das Blatt erneut in Rotation zu versetzen. Danach lässt sich das Tempo wieder reduzieren.
Tempowechsel können zusätzliche Bisse auslösen. Der Köder wird für wenige Kurbelumdrehungen beschleunigt und anschließend wieder langsamer geführt. Dadurch verändert sich das Laufverhalten, als würde der imitierte Beutefisch kurz flüchten und anschließend an Kraft verlieren.
Jiggen, Faulenzen und Fischen in der Absinkphase
SpinMad Jigspinner können nicht nur gleichmäßig eingekurbelt werden. Durch ihr konzentriertes Gewicht eignen sie sich auch für eine stufenweise Führung. Dabei wird der Köder über die Rute angehoben oder mit wenigen Kurbelumdrehungen vom Grund gelöst und anschließend an gespannter oder leicht kontrollierter Schnur absinken gelassen.
Beim Anheben beginnt das Spinnerblatt zu rotieren und erzeugt einen deutlichen Reiz. Während der Absinkphase verliert der Köder kurz an Geschwindigkeit und fällt zurück in eine tiefere Wasserschicht. Viele Bisse erfolgen genau in diesem Wechsel zwischen aktiver Zugphase und Absinken.
Beim Faulenzen wird der Köder vor allem über die Rolle bewegt. Wenige Kurbelumdrehungen lösen ihn vom Grund, anschließend folgt die Absinkphase. Diese Technik eignet sich besonders für Zander und Barsche, die an Kanten oder nahe dem Boden stehen.
Die Schnur sollte während des Absinkens beobachtet werden. Stoppt sie früher als erwartet, läuft seitlich weg oder erschlafft plötzlich, kann ein Fisch den Köder genommen haben. Ein kontrollierter Anhieb stellt anschließend den Kontakt her.
SpinMad auf Barsch
Barsche gehören zu den wichtigsten Zielfischen für SpinMad Jigspinner. Die kompakte Silhouette passt gut zu kleinen Beutefischen, die in nahezu allen typischen Barschgewässern vorkommen. Besonders während der wärmeren Monate jagen Barsche häufig aktiv und reagieren auf schnell geführte Köder mit Lichtreflexen und deutlichen Vibrationen.
Leichte SpinMad-Modelle eignen sich für flache Uferzonen, kleine Flüsse, Kanäle und Bereiche über Kraut. Mittlere Gewichte können an tieferen Kanten, Spundwänden und Brückenpfeilern eingesetzt werden. Bei großen Seen und Talsperren lassen sich mit schwereren Varianten weit entfernte Barschschwärme erreichen.
Jigspinner sind besonders effektiv, wenn Barsche verstreut stehen und zunächst gefunden werden müssen. Der Köder lässt sich schnell führen und deckt bei jedem Wurf eine große Strecke ab. Sobald ein Fisch gefangen oder ein Kontakt erkannt wurde, kann der Bereich gezielter befischt werden.
Auch im Herbst können SpinMad-Köder sehr stark sein. Die Barsche sammeln sich häufig an tieferen Kanten und folgen größeren Futterfischschwärmen. Ein Jigspinner erreicht diese Bereiche schnell und lässt sich kontrolliert durch das Mittelwasser oder knapp über dem Grund führen.
SpinMad auf Zander
Auch Zander lassen sich mit SpinMad Jigspinnern fangen. Besonders mittlere und schwerere Varianten eignen sich für eine grundnahe Führung in Flüssen, Kanälen und tiefen Seen. Die Vibrationen des Spinnerblattes können auch bei trübem Wasser und schlechten Lichtverhältnissen wahrgenommen werden.
Beim Zanderangeln wird der Köder häufig nicht dauerhaft schnell eingekurbelt. Eine stufenweise Führung mit kurzen Zug- und Absinkphasen hält ihn länger in Grundnähe. Das Gewicht muss so gewählt werden, dass der Boden noch kontrolliert erreicht wird, ohne den Köder unnötig schwer und schnell absinken zu lassen.
An Steinpackungen und Spundwänden kann der SpinMad parallel zur Struktur geführt werden. Dabei sollte der Köder möglichst knapp über dem Grund oder entlang der Kante laufen. Regelmäßiger Kontakt mit Steinen erhöht allerdings die Hängergefahr und kann Haken und Oberfläche beschädigen.
Zander nehmen Jigspinner häufig entschlossen. Wegen der geringen Dehnung einer geflochtenen Hauptschnur sollte der Anhieb trotzdem kontrolliert erfolgen. Eine zu harte Reaktion auf kurze Kontakte kann dazu führen, dass der Köder aus dem Maul gezogen wird.
SpinMad auf Hecht
Hechte reagieren besonders auf die Kombination aus kompakter Beutefischform, Lichtreflexen und kräftigen Druckwellen. Mittlere und schwere SpinMad-Modelle eignen sich zum Absuchen von Krautkanten, flachen Buchten, Freiwasserbereichen und tieferen Abbruchkanten.
Der Jigmaster ist durch seine voluminösere Form besonders interessant für Hechtangler. Er erzeugt eine größere Silhouette und kann vergleichsweise langsam über Pflanzen oder entlang flacher Strukturen geführt werden. Kurze Beschleunigungen lassen den Köder ausbrechen und verstärken die Rotation des Spinnerblattes.
Beim gezielten Hechtangeln muss immer ein hechtsicheres Stahl- oder Titanvorfach verwendet werden. Fluorocarbon ist unabhängig vom Durchmesser nicht zuverlässig bissfest. Das Vorfach sollte zur Ködergröße passen und darf den Lauf eines leichten Jigspinners nicht unnötig beeinträchtigen.
Auch Snap, Wirbel und Hauptschnur müssen ausreichend belastbar sein. Durch das kompakte Gewicht entstehen beim Wurf hohe Kräfte. Ein zu kleiner Einhänger kann sich öffnen oder beschädigt werden, selbst wenn der Köder äußerlich relativ klein wirkt.
SpinMad für Rapfen, Forelle und weitere Raubfische
Neben Barsch, Zander und Hecht eignen sich leichte SpinMad Jigspinner auch für Rapfen, Forelle und Döbel. Rapfen reagieren häufig auf kleine, schnell geführte Köder, die einen flüchtenden Beutefisch imitieren. Durch die kompakte Bauform lassen sich entfernte Jagdszenen gut erreichen.
Beim Rapfenangeln kann der Jigspinner direkt nach dem Auftreffen auf dem Wasser zügig eingekurbelt werden. Die hohe Geschwindigkeit hält den Köder oberflächennah, während das Spinnerblatt schnelle Lichtreflexe erzeugt. Bleiben die Bisse aus, kann ein kurzer Spinnstopp oder eine tiefere Führung sinnvoll sein.
Forellen und Döbel lassen sich mit den leichten Varianten in Flüssen, Seen und Forellengewässern befischen. Die Führung sollte an Strömung und Wassertiefe angepasst werden. Besonders in kleinen Flüssen darf der Köder nicht zu schwer sein, da er sonst schnell den Grund erreicht und häufiger hängen bleibt.
Das passende SpinMad-Gewicht wählen
Das passende Gewicht richtet sich nicht ausschließlich nach dem Zielfisch. Wassertiefe, Strömung, gewünschte Wurfweite und Führungsgeschwindigkeit sind ebenso wichtig. Ein leichter Köder lässt sich langsam und flach führen, während ein schweres Modell schneller absinkt und bei Strömung besser kontrollierbar bleibt.
Für flache Bereiche und feines Barschangeln bieten sich 4 oder 6 g an. Die 10-g-Variante deckt viele typische Situationen ab und ist ein guter Ausgangspunkt für mittlere Tiefen. Mit 14 und 18 g lassen sich tiefere Kanten und größere Entfernungen erreichen.
Sehr schwere Modelle wie der SpinMad Originals in 35 g eignen sich für tiefe Gewässer, starke Strömung oder besonders große Wurfweiten. Sie benötigen jedoch eine entsprechend kräftige Rute und sollten nicht an einem zu leichten Barschsetup verwendet werden.
Ist der Köder zu schwer, fällt er schnell aus der gewünschten Wasserschicht und erhöht die Hängergefahr. Ein zu leichtes Modell kann dagegen in Strömung aufsteigen oder die benötigte Tiefe nicht erreichen. Das Gewicht wird deshalb so leicht wie möglich und nur so schwer wie nötig gewählt.
Natürliche und auffällige SpinMad-Dekore
SpinMad bietet zahlreiche natürliche und auffällige Dekore an. Natürliche Varianten orientieren sich an kleinen Barschen, Weißfischen und anderen typischen Beutetieren. Sie eignen sich besonders für klares Wasser, sonnige Bedingungen und Gewässer mit hohem Angeldruck.
Auffällige Farben wie Firetiger, Pink oder kontrastreiche Gelb- und Grüntöne können bei trübem Wasser, bedecktem Himmel und in größerer Tiefe sinnvoll sein. Das rotierende Spinnerblatt erzeugt zusätzlich wechselnde Lichtreflexe, sodass auch der Kontrast zwischen Körper und Blatt eine Rolle spielt.
Als Ausgangspunkt bietet sich häufig ein natürliches Dekor an. Bleiben Reaktionen aus oder ist die Sicht im Wasser eingeschränkt, kann auf eine auffälligere Farbe gewechselt werden. Bei aktiven Barschen und Rapfen dürfen die Dekore deutlich sichtbar sein, während vorsichtige Fische häufig auf ruhigere Muster reagieren.
Rute, Rolle und Schnur für SpinMad Jigspinner
Das passende Setup richtet sich nach dem Gewicht des verwendeten SpinMad. Leichte Modelle werden mit einer leichten bis mittleren Spinnrute gefischt. Für die 4- und 6-g-Ausführungen eignet sich ein feines Barsch- oder Forellensetup, das sich bereits mit kleinen Ködern gut auflädt.
Mittlere Varianten zwischen 10 und 18 g passen zu einer universellen Barsch- oder Zanderrute. Die Rute sollte ausreichend Rückmeldung bieten und gleichzeitig das dauerhaft arbeitende Spinnerblatt kontrollieren können. Sehr harte Ruten sind für kleine Haken und vorsichtige Bisse nicht immer optimal.
Für schwere Jigspinner und das gezielte Hechtangeln wird eine kräftigere Rute benötigt. Das angegebene Wurfgewicht muss das tatsächliche Ködergewicht sicher abdecken. Auch die Rolle sollte ausreichend stabil sein und eine sauber arbeitende Bremse besitzen.
Eine geflochtene Hauptschnur unterstützt weite Würfe und eine direkte Köderkontrolle. Davor kann ein Fluorocarbonvorfach geschaltet werden. Bei Hechtgefahr ist zusätzlich ein hechtsicheres Stahl- oder Titanvorfach erforderlich. Ein kleiner Tönnchenwirbel kann helfen, möglichen Schnurdrall durch das rotierende Blatt zu reduzieren.
Für welche Angler eignen sich SpinMad Jigspinner?
SpinMad richtet sich an Einsteiger und erfahrene Raubfischangler, die kompakte und vielseitige Suchköder verwenden möchten. Die einfache Grundführung erleichtert den Einstieg, während unterschiedliche Tiefen, Geschwindigkeiten und Führungsarten auch fortgeschrittenen Anglern viele Möglichkeiten bieten.
Barschangler profitieren von der großen Wurfweite und der Möglichkeit, aktive Fischschwärme schnell zu finden. Zanderangler können schwerere Modelle kontrolliert grundnah führen. Hechtangler erhalten kompakte Köder, die starke Druckwellen erzeugen und sich auch in größeren Tiefen einsetzen lassen.
Auch mobile Uferangler profitieren von Jigspinnern. Mit wenigen unterschiedlichen Gewichten lassen sich flache Uferbereiche, mittlere Tiefen und entfernte Kanten abdecken. Dadurch muss nicht für jede Wasserschicht eine völlig andere Köderart mitgeführt werden.
SpinMad im Tackle-Dealer-Shop
Im Tackle-Dealer-Shop findest du mit SpinMad Originals und SpinMad Jigmaster zwei wichtige Jigspinner-Serien für das moderne Raubfischangeln. Die Originals decken mit Gewichten von 4 bis 35 g ein besonders breites Einsatzspektrum ab. Sie eignen sich für Barsch, Zander, Hecht, Rapfen, Forelle und weitere Raubfische.
Der SpinMad Jigmaster ergänzt die Auswahl um einen voluminöseren Körper und eine besonders präsente Silhouette. Je nach Gewicht kann er im flachen Mittelwasser, über Pflanzen, entlang von Kanten oder in tieferen Bereichen geführt werden. Besonders für große Barsche und Hechte ist der Jigmaster eine interessante Alternative zum kompakteren Originals.
Zahlreiche Dekore ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Beutefische, Wassertrübungen und Lichtverhältnisse. Natürliche Muster eignen sich für klares Wasser und vorsichtige Räuber, während auffällige Farben bei trüben Bedingungen und aktiven Fischen zusätzliche Sichtbarkeit erzeugen.
SpinMad steht damit im Tackle-Dealer-Shop für kompakte Metallköder mit hoher Wurfweite, variabler Tiefenkontrolle und unkomplizierter Führung. Vom leichten Jigspinner für Barsch und Forelle bis zum schweren Modell für Zander und Hecht bietet die Marke passende Varianten für zahlreiche Gewässer und Angelsituationen.
SpinMad Jigspinner für Barsch, Zander und Hecht
SpinMad ist eine polnische Kunstködermarke, die besonders für kompakte und vielseitig einsetzbare Jig Spinner bekannt ist. Die Köder verbinden einen schweren Metallkörper mit einem rotierenden Spinnerblatt und erzeugen dadurch bereits bei einer einfachen, gleichmäßigen Führung auffällige Lichtreflexe und Druckwellen. Durch diese Kombination lassen sich SpinMad-Köder weit werfen, kontrolliert in unterschiedlichen Wasserschichten präsentieren und auf zahlreiche Raubfische einsetzen.
Jig Spinner gehören zu den unkompliziertesten Kunstködern für das moderne Spinnfischen. Sie können nach dem Auswerfen direkt eingekurbelt, vor der Führung auf die gewünschte Tiefe abgesenkt oder in kurzen Sprüngen durch das Wasser bewegt werden. Dadurch eignen sie sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Raubfischangler, die größere Gewässerbereiche schnell und systematisch nach aktiven Fischen absuchen möchten.
Im Tackle-Dealer-Shop findest du mit den SpinMad Originals und den SpinMad Jigmaster zwei wichtige Köderserien der Marke. Die verschiedenen Gewichte decken das leichte Barschangeln ebenso ab wie das gezielte Spinnfischen auf Zander und Hecht. Unterschiedliche Dekore ermöglichen zusätzlich eine Anpassung an Wassertrübung, Lichtverhältnisse und die im Gewässer vorkommenden Beutefische.
SpinMad als Spezialist für kompakte Jigspinner
SpinMad konzentriert sich auf Kunstköder, die eine kompakte Bauweise mit einer gut wahrnehmbaren Aktion verbinden. Im Gegensatz zu klassischen Spinnern befindet sich das rotierende Blatt nicht vor dem Köderkörper, sondern am hinteren Ende. Der schwere Körper sorgt für Wurfweite und eine kontrollierbare Sinkphase, während das Spinnerblatt beim Einholen rotiert und zusätzliche Reize erzeugt.
Durch die kompakte Form bietet ein Jigspinner beim Wurf nur wenig Luftwiderstand. Dadurch lassen sich auch kleinere Modelle weit und präzise werfen. Das ist besonders beim Uferangeln von Vorteil, wenn entfernte Kanten, Brückenpfeiler, Fahrrinnen, Buhnenköpfe oder raubende Fische im Freiwasser erreicht werden sollen.
Gleichzeitig lassen sich die Köder schnell auf Tiefe bringen. Nach dem Auftreffen auf dem Wasser kann der SpinMad für eine bestimmte Zeit absinken und anschließend in der gewünschten Wasserschicht geführt werden. Diese Kombination aus Wurfweite, schneller Sinkphase und aktiver Blattrotation macht Jigspinner zu sehr vielseitigen Suchködern.
Die Köder eignen sich nicht nur für bestimmte Gewässertypen. SpinMad-Jigspinner können in Seen, Flüssen, Kanälen, Talsperren und Kiesgruben verwendet werden. Entscheidend ist, das Gewicht und die Führung an Tiefe, Strömung, Hindernisse und Aktivität der Raubfische anzupassen.
Wie funktioniert ein SpinMad Jigspinner?
Ein SpinMad Jigspinner besteht aus einem kompakten Metallkörper, einer hinteren Blattaufhängung und einem Haken. Sobald der Köder ausreichend schnell durch das Wasser bewegt wird, beginnt das Spinnerblatt zu rotieren. Dabei entstehen wechselnde Lichtreflexe und hochfrequente Druckwellen, die von Raubfischen auch bei eingeschränkter Sicht wahrgenommen werden können.
Der Körper selbst imitiert einen kleinen Beutefisch und erzeugt je nach Modell eine leichte flankende oder taumelnde Bewegung. Dadurch spricht der Köder mehrere Sinne des Räubers gleichzeitig an. Die Silhouette erinnert an einen flüchtenden Futterfisch, das Spinnerblatt erzeugt optische Reize und die Vibrationen machen den Köder über die Seitenlinie wahrnehmbar.
Diese Reizkombination kann besonders bei aktiven Barschen, Rapfen und Hechten sehr wirksam sein. Auch Zander reagieren auf Jigspinner, wenn der Köder grundnah oder entlang tieferer Kanten geführt wird. Die kompakte Form passt gut zu kleinen Beutefischen, die in vielen Gewässern einen wichtigen Teil der natürlichen Nahrung darstellen.
Die Blattrotation lässt sich bei einer passenden Geschwindigkeit über die Rute spüren. Bleibt diese Rückmeldung aus, kann Kraut am Blatt hängen oder die Geschwindigkeit zu gering sein. Eine kurze Beschleunigung reicht häufig aus, damit das Spinnerblatt erneut anläuft.
SpinMad Originals als vielseitige Jigspinner-Serie
Die SpinMad Originals gehören zu den bekanntesten Ködern der Marke. Im Tackle-Dealer-Shop findest du sie in den Gewichten 4, 6, 10, 14, 18 und 35 g. Durch diese breite Abstufung lässt sich die Serie vom leichten Angeln in flachen Gewässerbereichen bis zum Fischen in größerer Tiefe und stärkerer Strömung einsetzen.
Die leichten Varianten in 4 und 6 g eignen sich besonders für Barsch, Forelle und Döbel. Sie können über flachen Krautfeldern, entlang von Uferkanten oder in kleineren Flüssen geführt werden. Wegen ihres geringen Gewichts sinken sie langsamer als die schweren Modelle und lassen sich dadurch kontrollierter in den oberen Wasserschichten präsentieren.
Der SpinMad Originals in 10 g ist ein vielseitiger Allroundköder für Barsch, Zander und kleinere Hechte. Er bietet gute Wurfweiten, erreicht mittlere Tiefen und lässt sich sowohl gleichmäßig als auch mit kurzen Absinkphasen führen. Diese Gewichtsklasse eignet sich für viele typische Seen, Kanäle und langsam fließende Flüsse.
Mit 14 und 18 g lassen sich tiefere Bereiche, stärkere Strömung und größere Wurfweiten abdecken. Diese Modelle eignen sich besonders für große Barsche, Zander und Hechte. Sie können entlang tiefer Kanten, in Fahrrinnen oder im Freiwasser eingesetzt werden und erreichen die gewünschte Wasserschicht deutlich schneller als die leichten Ausführungen.
Die 35-g-Variante richtet sich an Angler, die besonders tief oder in kräftiger Strömung fischen möchten. Auch beim Angeln vom Boot oder an großen Talsperren kann das hohe Gewicht sinnvoll sein. Rute, Rolle, Schnur und Vorfach müssen jedoch zum tatsächlichen Ködergewicht und zur erwarteten Belastung passen.
SpinMad Jigmaster für eine voluminösere Köderpräsentation
Der SpinMad Jigmaster ergänzt die Originals-Serie um einen voluminöseren Jigspinner. Im Verhältnis zum Gewicht besitzt der Köder einen größeren Körper und erzeugt dadurch eine auffälligere Silhouette. Das kann besonders beim Angeln auf Hecht und große Barsche interessant sein, wenn die Räuber größere Beutefische bevorzugen.
Durch das größere Körpervolumen sinkt der Jigmaster bei vergleichbarem Gewicht kontrollierter als ein sehr kompakt aufgebauter Metallköder. Dadurch lässt er sich gut im Mittelwasser, über Pflanzen oder entlang von Steinpackungen präsentieren. Gleichzeitig erzeugt das hintere Spinnerblatt die typischen Lichtreflexe und Druckwellen eines Jigspinners.
Im Tackle-Dealer-Shop ist der Jigmaster in unterschiedlichen Gewichten erhältlich. Leichtere Modelle eignen sich für Barsch und flachere Bereiche, während die schwereren Varianten gezielt auf Hecht oder für tiefere Wasserschichten verwendet werden können. Die größere Silhouette bedeutet dabei nicht automatisch, dass der Köder besonders schnell geführt werden muss.
Eine langsame, gleichmäßige Führung kann gerade über Kraut oder an flachen Kanten sehr effektiv sein. Durch gelegentliche Spinnstopps sinkt der Köder ab und verlässt kurz seine gleichmäßige Laufbahn. Diese Bewegung kann einen angeschlagenen oder flüchtenden Beutefisch imitieren und nachfolgende Räuber zum Angriff provozieren.
SpinMad Jigspinner gleichmäßig einkurbeln
Die einfachste Führung eines SpinMad besteht im gleichmäßigen Einkurbeln. Der Köder wird ausgeworfen, bei Bedarf kurz auf Tiefe gebracht und anschließend mit konstanter Geschwindigkeit eingeholt. Sobald das Blatt rotiert, arbeitet der Köder selbstständig und benötigt keine zusätzlichen Rutenschläge.
Diese Führung eignet sich besonders für Einsteiger und zum schnellen Absuchen großer Wasserflächen. Durch unterschiedliche Einholgeschwindigkeiten lassen sich verschiedene Wasserschichten erreichen. Eine schnelle Führung hält den Köder tendenziell höher, während eine langsamere Geschwindigkeit den SpinMad tiefer laufen lässt.
Die Geschwindigkeit darf jedoch nicht so weit reduziert werden, dass das Spinnerblatt nicht mehr zuverlässig arbeitet. Bei sehr langsamer Führung kann eine kurze Beschleunigung nach dem Absinken helfen, das Blatt erneut in Rotation zu versetzen. Danach lässt sich das Tempo wieder reduzieren.
Tempowechsel können zusätzliche Bisse auslösen. Der Köder wird für wenige Kurbelumdrehungen beschleunigt und anschließend wieder langsamer geführt. Dadurch verändert sich das Laufverhalten, als würde der imitierte Beutefisch kurz flüchten und anschließend an Kraft verlieren.
Jiggen, Faulenzen und Fischen in der Absinkphase
SpinMad Jigspinner können nicht nur gleichmäßig eingekurbelt werden. Durch ihr konzentriertes Gewicht eignen sie sich auch für eine stufenweise Führung. Dabei wird der Köder über die Rute angehoben oder mit wenigen Kurbelumdrehungen vom Grund gelöst und anschließend an gespannter oder leicht kontrollierter Schnur absinken gelassen.
Beim Anheben beginnt das Spinnerblatt zu rotieren und erzeugt einen deutlichen Reiz. Während der Absinkphase verliert der Köder kurz an Geschwindigkeit und fällt zurück in eine tiefere Wasserschicht. Viele Bisse erfolgen genau in diesem Wechsel zwischen aktiver Zugphase und Absinken.
Beim Faulenzen wird der Köder vor allem über die Rolle bewegt. Wenige Kurbelumdrehungen lösen ihn vom Grund, anschließend folgt die Absinkphase. Diese Technik eignet sich besonders für Zander und Barsche, die an Kanten oder nahe dem Boden stehen.
Die Schnur sollte während des Absinkens beobachtet werden. Stoppt sie früher als erwartet, läuft seitlich weg oder erschlafft plötzlich, kann ein Fisch den Köder genommen haben. Ein kontrollierter Anhieb stellt anschließend den Kontakt her.
SpinMad auf Barsch
Barsche gehören zu den wichtigsten Zielfischen für SpinMad Jigspinner. Die kompakte Silhouette passt gut zu kleinen Beutefischen, die in nahezu allen typischen Barschgewässern vorkommen. Besonders während der wärmeren Monate jagen Barsche häufig aktiv und reagieren auf schnell geführte Köder mit Lichtreflexen und deutlichen Vibrationen.
Leichte SpinMad-Modelle eignen sich für flache Uferzonen, kleine Flüsse, Kanäle und Bereiche über Kraut. Mittlere Gewichte können an tieferen Kanten, Spundwänden und Brückenpfeilern eingesetzt werden. Bei großen Seen und Talsperren lassen sich mit schwereren Varianten weit entfernte Barschschwärme erreichen.
Jigspinner sind besonders effektiv, wenn Barsche verstreut stehen und zunächst gefunden werden müssen. Der Köder lässt sich schnell führen und deckt bei jedem Wurf eine große Strecke ab. Sobald ein Fisch gefangen oder ein Kontakt erkannt wurde, kann der Bereich gezielter befischt werden.
Auch im Herbst können SpinMad-Köder sehr stark sein. Die Barsche sammeln sich häufig an tieferen Kanten und folgen größeren Futterfischschwärmen. Ein Jigspinner erreicht diese Bereiche schnell und lässt sich kontrolliert durch das Mittelwasser oder knapp über dem Grund führen.
SpinMad auf Zander
Auch Zander lassen sich mit SpinMad Jigspinnern fangen. Besonders mittlere und schwerere Varianten eignen sich für eine grundnahe Führung in Flüssen, Kanälen und tiefen Seen. Die Vibrationen des Spinnerblattes können auch bei trübem Wasser und schlechten Lichtverhältnissen wahrgenommen werden.
Beim Zanderangeln wird der Köder häufig nicht dauerhaft schnell eingekurbelt. Eine stufenweise Führung mit kurzen Zug- und Absinkphasen hält ihn länger in Grundnähe. Das Gewicht muss so gewählt werden, dass der Boden noch kontrolliert erreicht wird, ohne den Köder unnötig schwer und schnell absinken zu lassen.
An Steinpackungen und Spundwänden kann der SpinMad parallel zur Struktur geführt werden. Dabei sollte der Köder möglichst knapp über dem Grund oder entlang der Kante laufen. Regelmäßiger Kontakt mit Steinen erhöht allerdings die Hängergefahr und kann Haken und Oberfläche beschädigen.
Zander nehmen Jigspinner häufig entschlossen. Wegen der geringen Dehnung einer geflochtenen Hauptschnur sollte der Anhieb trotzdem kontrolliert erfolgen. Eine zu harte Reaktion auf kurze Kontakte kann dazu führen, dass der Köder aus dem Maul gezogen wird.
SpinMad auf Hecht
Hechte reagieren besonders auf die Kombination aus kompakter Beutefischform, Lichtreflexen und kräftigen Druckwellen. Mittlere und schwere SpinMad-Modelle eignen sich zum Absuchen von Krautkanten, flachen Buchten, Freiwasserbereichen und tieferen Abbruchkanten.
Der Jigmaster ist durch seine voluminösere Form besonders interessant für Hechtangler. Er erzeugt eine größere Silhouette und kann vergleichsweise langsam über Pflanzen oder entlang flacher Strukturen geführt werden. Kurze Beschleunigungen lassen den Köder ausbrechen und verstärken die Rotation des Spinnerblattes.
Beim gezielten Hechtangeln muss immer ein hechtsicheres Stahl- oder Titanvorfach verwendet werden. Fluorocarbon ist unabhängig vom Durchmesser nicht zuverlässig bissfest. Das Vorfach sollte zur Ködergröße passen und darf den Lauf eines leichten Jigspinners nicht unnötig beeinträchtigen.
Auch Snap, Wirbel und Hauptschnur müssen ausreichend belastbar sein. Durch das kompakte Gewicht entstehen beim Wurf hohe Kräfte. Ein zu kleiner Einhänger kann sich öffnen oder beschädigt werden, selbst wenn der Köder äußerlich relativ klein wirkt.
SpinMad für Rapfen, Forelle und weitere Raubfische
Neben Barsch, Zander und Hecht eignen sich leichte SpinMad Jigspinner auch für Rapfen, Forelle und Döbel. Rapfen reagieren häufig auf kleine, schnell geführte Köder, die einen flüchtenden Beutefisch imitieren. Durch die kompakte Bauform lassen sich entfernte Jagdszenen gut erreichen.
Beim Rapfenangeln kann der Jigspinner direkt nach dem Auftreffen auf dem Wasser zügig eingekurbelt werden. Die hohe Geschwindigkeit hält den Köder oberflächennah, während das Spinnerblatt schnelle Lichtreflexe erzeugt. Bleiben die Bisse aus, kann ein kurzer Spinnstopp oder eine tiefere Führung sinnvoll sein.
Forellen und Döbel lassen sich mit den leichten Varianten in Flüssen, Seen und Forellengewässern befischen. Die Führung sollte an Strömung und Wassertiefe angepasst werden. Besonders in kleinen Flüssen darf der Köder nicht zu schwer sein, da er sonst schnell den Grund erreicht und häufiger hängen bleibt.
Das passende SpinMad-Gewicht wählen
Das passende Gewicht richtet sich nicht ausschließlich nach dem Zielfisch. Wassertiefe, Strömung, gewünschte Wurfweite und Führungsgeschwindigkeit sind ebenso wichtig. Ein leichter Köder lässt sich langsam und flach führen, während ein schweres Modell schneller absinkt und bei Strömung besser kontrollierbar bleibt.
Für flache Bereiche und feines Barschangeln bieten sich 4 oder 6 g an. Die 10-g-Variante deckt viele typische Situationen ab und ist ein guter Ausgangspunkt für mittlere Tiefen. Mit 14 und 18 g lassen sich tiefere Kanten und größere Entfernungen erreichen.
Sehr schwere Modelle wie der SpinMad Originals in 35 g eignen sich für tiefe Gewässer, starke Strömung oder besonders große Wurfweiten. Sie benötigen jedoch eine entsprechend kräftige Rute und sollten nicht an einem zu leichten Barschsetup verwendet werden.
Ist der Köder zu schwer, fällt er schnell aus der gewünschten Wasserschicht und erhöht die Hängergefahr. Ein zu leichtes Modell kann dagegen in Strömung aufsteigen oder die benötigte Tiefe nicht erreichen. Das Gewicht wird deshalb so leicht wie möglich und nur so schwer wie nötig gewählt.
Natürliche und auffällige SpinMad-Dekore
SpinMad bietet zahlreiche natürliche und auffällige Dekore an. Natürliche Varianten orientieren sich an kleinen Barschen, Weißfischen und anderen typischen Beutetieren. Sie eignen sich besonders für klares Wasser, sonnige Bedingungen und Gewässer mit hohem Angeldruck.
Auffällige Farben wie Firetiger, Pink oder kontrastreiche Gelb- und Grüntöne können bei trübem Wasser, bedecktem Himmel und in größerer Tiefe sinnvoll sein. Das rotierende Spinnerblatt erzeugt zusätzlich wechselnde Lichtreflexe, sodass auch der Kontrast zwischen Körper und Blatt eine Rolle spielt.
Als Ausgangspunkt bietet sich häufig ein natürliches Dekor an. Bleiben Reaktionen aus oder ist die Sicht im Wasser eingeschränkt, kann auf eine auffälligere Farbe gewechselt werden. Bei aktiven Barschen und Rapfen dürfen die Dekore deutlich sichtbar sein, während vorsichtige Fische häufig auf ruhigere Muster reagieren.
Rute, Rolle und Schnur für SpinMad Jigspinner
Das passende Setup richtet sich nach dem Gewicht des verwendeten SpinMad. Leichte Modelle werden mit einer leichten bis mittleren Spinnrute gefischt. Für die 4- und 6-g-Ausführungen eignet sich ein feines Barsch- oder Forellensetup, das sich bereits mit kleinen Ködern gut auflädt.
Mittlere Varianten zwischen 10 und 18 g passen zu einer universellen Barsch- oder Zanderrute. Die Rute sollte ausreichend Rückmeldung bieten und gleichzeitig das dauerhaft arbeitende Spinnerblatt kontrollieren können. Sehr harte Ruten sind für kleine Haken und vorsichtige Bisse nicht immer optimal.
Für schwere Jigspinner und das gezielte Hechtangeln wird eine kräftigere Rute benötigt. Das angegebene Wurfgewicht muss das tatsächliche Ködergewicht sicher abdecken. Auch die Rolle sollte ausreichend stabil sein und eine sauber arbeitende Bremse besitzen.
Eine geflochtene Hauptschnur unterstützt weite Würfe und eine direkte Köderkontrolle. Davor kann ein Fluorocarbonvorfach geschaltet werden. Bei Hechtgefahr ist zusätzlich ein hechtsicheres Stahl- oder Titanvorfach erforderlich. Ein kleiner Tönnchenwirbel kann helfen, möglichen Schnurdrall durch das rotierende Blatt zu reduzieren.
Für welche Angler eignen sich SpinMad Jigspinner?
SpinMad richtet sich an Einsteiger und erfahrene Raubfischangler, die kompakte und vielseitige Suchköder verwenden möchten. Die einfache Grundführung erleichtert den Einstieg, während unterschiedliche Tiefen, Geschwindigkeiten und Führungsarten auch fortgeschrittenen Anglern viele Möglichkeiten bieten.
Barschangler profitieren von der großen Wurfweite und der Möglichkeit, aktive Fischschwärme schnell zu finden. Zanderangler können schwerere Modelle kontrolliert grundnah führen. Hechtangler erhalten kompakte Köder, die starke Druckwellen erzeugen und sich auch in größeren Tiefen einsetzen lassen.
Auch mobile Uferangler profitieren von Jigspinnern. Mit wenigen unterschiedlichen Gewichten lassen sich flache Uferbereiche, mittlere Tiefen und entfernte Kanten abdecken. Dadurch muss nicht für jede Wasserschicht eine völlig andere Köderart mitgeführt werden.
SpinMad im Tackle-Dealer-Shop
Im Tackle-Dealer-Shop findest du mit SpinMad Originals und SpinMad Jigmaster zwei wichtige Jigspinner-Serien für das moderne Raubfischangeln. Die Originals decken mit Gewichten von 4 bis 35 g ein besonders breites Einsatzspektrum ab. Sie eignen sich für Barsch, Zander, Hecht, Rapfen, Forelle und weitere Raubfische.
Der SpinMad Jigmaster ergänzt die Auswahl um einen voluminöseren Körper und eine besonders präsente Silhouette. Je nach Gewicht kann er im flachen Mittelwasser, über Pflanzen, entlang von Kanten oder in tieferen Bereichen geführt werden. Besonders für große Barsche und Hechte ist der Jigmaster eine interessante Alternative zum kompakteren Originals.
Zahlreiche Dekore ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Beutefische, Wassertrübungen und Lichtverhältnisse. Natürliche Muster eignen sich für klares Wasser und vorsichtige Räuber, während auffällige Farben bei trüben Bedingungen und aktiven Fischen zusätzliche Sichtbarkeit erzeugen.
SpinMad steht damit im Tackle-Dealer-Shop für kompakte Metallköder mit hoher Wurfweite, variabler Tiefenkontrolle und unkomplizierter Führung. Vom leichten Jigspinner für Barsch und Forelle bis zum schweren Modell für Zander und Hecht bietet die Marke passende Varianten für zahlreiche Gewässer und Angelsituationen.