Barschalarm by Johannes Dietel

Barschalarm Gummiköder Barschalarm Gummiköder
Barschalarm Gummiköder – unterschiedliche Aktionen...

Barschalarm by Johannes Dietel – Köder, Rushka-Systeme & Ruten

Barschalarm by Johannes Dietel verbindet gemeinsam mit Zeck Fishing entwickelte Köder, flexible Rushka-Systeme sowie Spinn- und Baitcastruten für das moderne Barsch- und Zanderangeln. Die Produktwelt deckt dabei sowohl aktive Suchmethoden als auch feinere Finesse-Techniken ab. Je nach Situation kannst du zwischen Action Shads, Pintails, Creature Baits und wurmartigen Gummiködern sowie unterschiedlichen beweglichen Systemen wählen.

Im Mittelpunkt steht eine möglichst vielseitige Abstimmung auf unterschiedliche Techniken. Ein Sexy Swimmer erfüllt beispielsweise eine andere Aufgabe als ein Shaky Stick oder Shaky Sneaker, während Rushka, Chatter-Rushka und Spinner-Rushka zusätzliche Möglichkeiten bei Montage und Köderführung eröffnen. Weitere Produkte des Herstellers findest du in der Zeck Fishing Markenwelt.

Was gehört zu Barschalarm by Johannes Dietel?

Die Barschalarm-Auswahl lässt sich in drei zentrale Bereiche einteilen: Gummiköder für unterschiedliche Aktionen, Rushka-Systeme für flexible beziehungsweise aktive Montagen und passende Ruten für Spinning- und Casting-Setups.

  • Gummiköder: Action Shads, Pintails, Creature Baits und Wurmformen für aktive und feine Präsentationen.
  • Rushka-Systeme: bewegliche Gewichts- und Suchköderkonzepte für unterschiedliche Tiefen und Führungsstile.
  • Spinnruten: für Stationärrollen und verschiedene Barsch- und Zandertechniken.
  • Baitcastruten: für Baitcastrollen und eine direkte Köderkontrolle vom leichten Finesse- bis zum kräftigeren Searchbait-Einsatz.

Sexy Swimmer – Action Shad für aktive Räuber

Der Sexy Swimmer repräsentiert die aktive Seite der Barschalarm-Gummiköder. Sein Schaufelschwanz arbeitet bereits beim gleichmäßigen Einholen und erzeugt eine deutliche Eigenaktion. Dadurch eignet sich der Köder zum klassischen Jiggen und Faulenzen ebenso wie für eine lineare Präsentation im Mittelwasser.

Am Jigkopf kann der Sexy Swimmer klassisch grundnah geführt werden. Mit einem passenden Offset-Haken lässt sich ein Gummiköder dagegen hängerärmer durch Kraut und strukturreiche Bereiche anbieten. Weitere Modelle verschiedener Hersteller findest du unter Gummiköder.

Shaky Stick – Pintail für Softjerken & Finesse Rigs

Der Shaky Stick besitzt als Pintail keinen klassischen Schaufelschwanz und erzeugt dadurch deutlich weniger Eigenaktion als ein Action Shad. Die Bewegung kommt stärker über Rutenspitze und Montage. Genau das macht den Köder interessant, wenn eine kontrollierte oder subtilere Präsentation gefragt ist.

Beim Softjerken wird der Köder am Offset-Haken mit kurzen Schlägen beschleunigt und anschließend an möglichst loser Schnur gleiten oder absinken gelassen. Am Dart Jig entstehen schnelle Richtungswechsel. Zusätzlich lässt sich ein Pintail am Dropshot Rig, am Texas und Carolina Rig sowie am Free Rig einsetzen.

Boggy – Gummiwurm mit aktiver Schwanzaktion

Der Boggy kombiniert einen länglichen Wurmkörper mit einem Twisterschwanz. Dadurch entsteht bereits bei geringer Geschwindigkeit eine deutlichere Eigenaktion als bei einem geraden Pintail. Das macht ihn interessant, wenn ein schlankes Köderprofil gewünscht ist, der Köder aber trotzdem selbstständig arbeiten soll.

Neben Jigkopf und Rushka kann der Boggy auch an verschiedenen Finesse-Rigs eingesetzt werden. Außerdem eignet sich die längliche Form mit beweglichem Schwanz als Trailer für Chatterbaits und Spinnerbaits, wenn zusätzliche Aktion gewünscht ist.

Shaky Sneaker – Creature Bait für langsame Präsentationen

Der Shaky Sneaker richtet sich stärker an langsame und kontrollierte Präsentationen. Als kompakter Creature Bait eignet er sich besonders für Barsche, die grundnah stehen oder auf aggressiv geführte Suchköder nur verhalten reagieren.

Kleine Zupfer, langsames Schleifen und längere Ruhephasen sind hier häufig wichtiger als permanente Bewegung. Gerade an stark befischten Gewässern kann ein Köder interessant sein, der längere Zeit nahezu auf der Stelle angeboten wird. Weitere ähnliche Köder findest du unter Craws & Creature Baits.

Zeck Rushka – bewegliche Alternative zum klassischen Jigkopf

Die Rushka ist ein bewegliches Gewichts- und Hakensystem für Gummiköder. Im Gegensatz zu einem fest vergossenen Jigkopf bleiben Gewicht und Haken beweglicher miteinander verbunden. Dadurch kann der Köder freier arbeiten und einzelne Komponenten lassen sich passend zu Ködergröße und benötigtem Gewicht auswählen.

Das Gewicht sollte dabei nach demselben Grundsatz gewählt werden wie bei vielen anderen Grundmontagen: so leicht wie möglich und so schwer wie nötig. Entscheidend ist, dass Grundkontakt und Köderkontrolle erhalten bleiben, ohne die Präsentation unnötig schwer und schnell zu machen.

Chatter-Rushka – Vibrationen zum aktiven Absuchen

Die Chatter-Rushka ergänzt das bewegliche Konzept um ein Metallblatt. Dieses beginnt beim Einholen zu vibrieren und erzeugt deutlich wahrnehmbare Druckwellen. Dadurch eignet sich die Montage besonders gut als aktiver Suchköder für Barsch und Zander.

Die Führung kann grundsätzlich ähnlich wie bei einem klassischen Chatterbait erfolgen: gleichmäßig einkurbeln, Geschwindigkeit variieren und kurze Stopps einbauen. Krautkanten, Steinpackungen und andere Strukturen lassen sich damit gezielt absuchen. Weitere Suchköder dieser Art findest du bei unseren Chatterbaits.

Spinner-Rushka – Rotation, Reflexe & Druckwellen

Bei der Spinner-Rushka erzeugt ein rotierendes Spinnerblatt zusätzliche Lichtreflexe und Druckwellen. Das macht sie zu einem Searchbait für Situationen, in denen größere Wasserflächen zügig abgesucht und aktive Fische gefunden werden sollen.

Die Absinkphase lässt sich nutzen, um unterschiedliche Wasserschichten zu erreichen. Anschließend kann die Montage gleichmäßig geführt oder mit Tempowechseln kombiniert werden. Damit bildet die Spinner-Rushka einen deutlichen Gegenpol zu langsam präsentierten Finesse-Ködern wie Shaky Stick und Shaky Sneaker.

Barschalarm Spinnruten – für Stationärrollen & moderne Barschmethoden

Die Barschalarm Spinnruten sind für die Kombination mit Stationärrollen ausgelegt. Unterschiedliche Wurfgewichtsklassen ermöglichen den Einsatz von leichten Finesse-Rigs bis zu kräftigeren Gummiködern und Searchbaits. Dadurch kann die Rute nach dem tatsächlich verwendeten Köderspektrum ausgewählt werden.

Bei der Wahl des Wurfgewichts sollte das komplette Montagegewicht berücksichtigt werden. Ein Gummiköder mit Jigkopf oder Rushka wiegt mehr als der reine Köder, und druckvolle Chatterbaits belasten eine Rute während der Führung zusätzlich. Eine Rute sollte deshalb nicht nur nach dem Zielfisch, sondern nach Ködergewicht und Technik ausgewählt werden.

Barschalarm Baitcastruten – direkte Köderkontrolle

Die Barschalarm Baitcastruten werden mit einer Baitcastrolle kombiniert und decken ebenfalls unterschiedliche Köderklassen ab. Sie eignen sich für Angler, die ihre Köder gezielt mit einem Casting-Setup führen möchten – vom aktiven Hardbait- oder Chatterbait-Angeln bis zu verschiedenen Gummifischmontagen.

Ob Spinning oder Casting besser passt, hängt weniger vom Zielfisch als von Ködergewicht, Angeltechnik und persönlicher Vorliebe ab. Gerade bei sehr leichten Finesse-Montagen ist ein Spinning-Setup unkompliziert, während viele Angler bei regelmäßigem Werfen und aktiver Köderführung die direkte Handhabung einer Baitcaster bevorzugen.

Barschalarm für Barsch – von Finesse bis Searchbait

Die größte Stärke der Barschalarm-Serie liegt in der Möglichkeit, sehr unterschiedliche Präsentationen abzudecken. Aktive Barsche lassen sich mit Sexy Swimmer, Chatter-Rushka oder Spinner-Rushka suchen. Werden die Fische vorsichtiger, können Shaky Stick, Shaky Sneaker oder Boggy deutlich langsamer angeboten werden.

Dadurch muss nicht nur zwischen Farben gewechselt werden. Der wesentlich größere Unterschied entsteht häufig durch einen Wechsel von einem aktiven Searchbait zu einem dezenten Finesse-Köder. Weitere passende Produkte findest du unter Alles für den Zielfisch Barsch.

Barschalarm für Zander

Auch beim Zanderangeln lassen sich verschiedene Barschalarm-Produkte sinnvoll einsetzen. Action Shads können klassisch am Jigkopf oder an beweglichen Montagen angeboten werden, während schlankere Finesse-Köder interessant werden, wenn die Fische nur zurückhaltend reagieren.

Besonders wichtig bleibt die Gewichtswahl. Im Kanal können häufig etwa 5 bis 10 g ausreichen, während im Fluss je nach Strömung deutlich mehr Gewicht benötigt wird. Grundsätzlich sollte die Montage nur so schwer sein, dass Köderkontrolle und gewünschte Tiefe zuverlässig erreicht werden.

Marius’ Expertentipps zur Barschalarm-Serie

Ich würde die Barschalarm-Auswahl zuerst danach einteilen, ob aktiv gesucht oder langsam an bekannten Standplätzen gefischt werden soll. Für die Suche sind Sexy Swimmer, Chatter-Rushka und Spinner-Rushka besonders interessant. Stehen Barsche eng an Struktur oder reagieren zurückhaltend, würde ich auf Shaky Stick oder Shaky Sneaker wechseln.

Beim Shaky Stick sollte die Aktion bewusst über Rute und Montage erzeugt werden, während der Boggy bereits bei langsamer Führung selbstständig arbeitet. Bei Rushka-Montagen würde ich das Gewicht wiederum nicht schwerer als nötig wählen. So bleibt die Bewegung freier und die Montage lässt sich trotzdem kontrollieren.