Der Zeck Spinnerbait ist ein druckvoller und vergleichsweise krautfreundlicher Kunstköder für Hecht, Großbarsch und Zander.
Die beiden rotierenden Spinnerblätter erzeugen beim Einkurbeln starke Druckwellen und auffällige Lichtreflexe. Zusammen mit dem pulsierenden Skirt entsteht eine große und ständig wechselnde Silhouette, die Raubfische auch bei getrübtem Wasser und eingeschränkter Sicht gut wahrnehmen können.
Durch die offene Drahtkonstruktion wird der Einzelhaken teilweise vom oberen Drahtbügel und den Spinnerblättern abgeschirmt. Dadurch lässt sich der Köder vergleichsweise sicher durch Unterwasserpflanzen, entlang von Krautkanten und an leichtem Totholz führen. Vollständig hängerfrei ist auch ein Spinnerbait nicht, das Risiko fällt in solchen Bereichen jedoch häufig geringer aus als bei vielen offen laufenden Kunstködern.
Die abgestimmte Form des Bleikopfes unterstützt einen geraden und stabilen Lauf. Dadurch bleibt der Spinnerbait auch bei unterschiedlichen Einholgeschwindigkeiten gut kontrollierbar. Die Varianten mit 10 g, 15 g und 20 g ermöglichen eine Anpassung an Wassertiefe, Strömung, Wind und die gewünschte Führungsgeschwindigkeit.
Das 10-g-Modell eignet sich besonders für flache Bereiche und eine langsamere Präsentation. Mit 15 g lässt sich ein breites Spektrum vom flachen Wasser bis in mittlere Tiefen abdecken. Die 20-g-Ausführung bietet bei Wind, stärkerer Strömung, größeren Trailern und einer tieferen Führung zusätzliche Kontrolle.
Weitere Köder dieser Bauart findest du unter Spinnerbaits. Der Zeck Spinnerbait kann grundsätzlich ohne zusätzlichen Köder gefischt werden, erhält durch einen passenden Gummiköder-Trailer jedoch mehr Volumen, eine natürlichere Silhouette und zusätzliche Bewegung.
Besonders gut eignen sich schlanke Pintails. Sie erzeugen wenig zusätzlichen Wasserwiderstand, lassen den Spinnerbait stabil laufen und verlängern das Köderprofil. Pintails sind deshalb eine sehr gute Wahl, wenn die Druckwellen der Spinnerblätter im Vordergrund stehen sollen.
Alternativ können schlanke Gummifische, Action Shads oder kompakte Creature Baits verwendet werden. Weitere passende Trailer findest du unter Gummiködern. Bauchigere Trailer vergrößern die Silhouette und erhöhen den Wasserwiderstand, wodurch der Spinnerbait häufig etwas langsamer absinkt und geführt werden kann.
Bei wiederholten kurzen Bissen kann ein passender Trailer Hook die Bissausbeute verbessern. Der Zusatzhaken sollte jedoch nur verwendet werden, wenn er sicher montiert werden kann, den Lauf nicht beeinträchtigt und sich am jeweiligen Gewässer nicht ständig im Kraut verfängt.
Da der Spinnerbait vor allem ein sehr guter Hechtköder ist, sollte bei vorhandener Hechtgefahr immer ein bissfestes Vorfach verwendet werden. Das Vorfach sollte ausreichend tragfähig, aber nicht unnötig steif oder schwer sein, damit Laufverhalten und Köderkontrolle erhalten bleiben.
Marius Expertentipps zur Führung und Montage:
Zu Beginn kurbele ich den Spinnerbait gleichmäßig in einem Tempo ein, bei dem beide Spinnerblätter zuverlässig rotieren. Bleiben Bisse aus, variiere ich zuerst die Einholgeschwindigkeit und Führungstiefe. Kurze Beschleunigungen und kontrollierte Stopps können nachlaufende Hechte oder Barsche zum Biss provozieren.
Über Krautfeldern führe ich den Köder knapp oberhalb der Pflanzen. Berührt der Spinnerbait leichtes Kraut, ziehe ich ihn kontrolliert hindurch oder löse die Pflanzen mit einer kurzen Beschleunigung. Harte Schläge erhöhen dagegen das Risiko, dass sich Haken oder Drahtbügel festsetzen.
Als ersten Trailer teste ich meist einen schlanken Pintail. Er lässt sich gerade aufziehen, beeinflusst den Lauf nur wenig und ergänzt die Druckwellen der Spinnerblätter um eine dezente Bewegung. Bei trübem Wasser oder sehr aktiven Fischen kann ein bauchigerer Trailer mit stärkerer Eigenaktion sinnvoll sein.
Den Gummiköder-Trailer ziehe ich gerade und mittig auf den Haken. Der Hakenbogen muss vollständig unter dem Gummiköder hervorstehen. Zwischen Köder und Hakenbogen sollte ungefähr ein kleiner Finger Platz finden, damit der Köder beim Biss ausreichend zusammengedrückt werden kann.
Nach Krautkontakt und gefangenen Fischen kontrolliere ich, ob der Drahtarm noch gerade ausgerichtet ist und beide Spinnerblätter frei rotieren. Ein verbogener Drahtbügel kann den Lauf verändern und sollte vorsichtig wieder ausgerichtet werden.
Produktdaten:
- Variante 1: 10 g | Hakengröße 3/0
- Variante 2: 15 g | Hakengröße 3/0
- Variante 3: 20 g | Hakengröße 3/0
- Köderart: Spinnerbait
- Kopfmaterial: Blei
- Spinnerblätter: zwei
- Farben: vier Dekore
- Haken: fest montierter Einzelhaken
- Führungstiefe: variabel
- Führung: gleichmäßiges Einkurbeln, Tempowechsel und Stopps
- Zielfische: Hecht, Großbarsch und Zander
- Empfohlene Ergänzung: Pintail oder anderer Gummiköder als Trailer
Das macht den Zeck Spinnerbait so besonders:
- Zwei rotierende Spinnerblätter für kräftige Druckwellen
- Auffällige Lichtreflexe und pulsierender Skirt
- Sehr guter Hechtköder und auch für große Barsche geeignet
- Vergleichsweise geringes Kraut- und Hängerrisiko
- Gerader und stabiler Lauf durch die abgestimmte Kopfform
- Besonders gut mit einem Pintail als Trailer kombinierbar
- Drei Gewichte für unterschiedliche Tiefen und Bedingungen
- Vier Farben zur Anpassung an Wassertrübung und Licht
- Für Krautfelder, Totholz, Freiwasser und flache Bereiche geeignet
Der Zeck Spinnerbait ist ein vielseitiger Hechtköder für Raubfischangler, die starke Druckwellen, einen stabilen Lauf und eine krautfreundliche Präsentation mit einem passend abgestimmten Gummiköder-Trailer verbinden möchten.
Am Nußkopf 28
Baden-Württemberg
Schiffweiler, Deutschland, 66578
info@zeck-fishing.com
Am Nußkopf 28
Baden-Württemberg
Schiffweiler, Deutschland, 66578
info@zeck-fishing.com
| Produkteigenschaft | Wert |
|---|---|
| Hersteller: | Zeck Fishing |
| Kategorie: | Kunstköder |
| Artikelnummer: | 145705 |
| Artikelart: | |
| Ködertyp: |