VMC

VMC Haken, Jigköpfe und Angelzubehör für zuverlässige Raubfischmontagen

VMC gehört weltweit zu den bekanntesten Herstellern von Angelhaken und Terminal Tackle. Die traditionsreiche französische Marke konzentriert sich seit vielen Jahrzehnten auf Produkte, die bei nahezu jeder Angelmethode eine entscheidende Rolle spielen: Haken, Jigköpfe, Sprengringe, Wirbel, Klemmhülsen und Materialien für belastbare Vorfächer. Statt den sichtbaren Köder in den Mittelpunkt zu stellen, entwickelt VMC genau die Komponenten, über die der Fisch letztlich gehakt und sicher gedrillt wird.

Besonders bekannt ist VMC für eine sehr große Auswahl unterschiedlicher Einzelhaken und Drillinge. Hakenform, Drahtstärke, Schenkellänge, Hakenbogen und Spitze werden jeweils auf bestimmte Köder, Zielfische und Angeltechniken abgestimmt. Dadurch reicht das Programm von feinen Haken für kleine Forellenköder bis zu besonders kräftigen Drillingen und Jigköpfen für Hecht, Wels und das schwere Meeresangeln.

Im Tackle-Dealer-Shop findest du ein umfangreiches VMC-Sortiment für das moderne Raubfischangeln und zahlreiche weitere Einsatzbereiche. Dazu gehören Drillinge zum Austauschen oder Aufrüsten von Kunstködern, Bullet Jigs und klassische Rundkopf-Jigköpfe für Gummifische, Football Jigs für die grundnahe Führung sowie Wirbel, Sprengringe, Klemmhülsen und Vorfachmaterialien. Damit lassen sich Köder und Montagen gezielt an Barsch, Zander, Hecht, Forelle und verschiedene Meeresfische anpassen.

Französische Hakenentwicklung mit langer Tradition

Die Geschichte von VMC reicht bis in das frühe 20. Jahrhundert zurück. Die Marke entstand im französischen Villard-sur-Montagne und entwickelte sich von einem regionalen Hakenhersteller zu einem international bekannten Spezialisten für Angelhaken. Heute gehört VMC zur Rapala-VMC-Gruppe und liefert Haken sowohl für einzelne Angler als auch für zahlreiche Kunstköderhersteller.

Die Spezialisierung auf Haken erfordert eine besonders genaue Abstimmung von Material, Form und Herstellungsverfahren. Ein Haken muss scharf genug sein, um bei geringem Druck einzudringen, darf sich unter Belastung jedoch nicht unkontrolliert aufbiegen oder brechen. Gleichzeitig beeinflussen Drahtstärke und Gewicht die Aktion des verwendeten Köders.

Ein sehr kräftiger Drilling ist beispielsweise für große Hechtköder und hohe Belastungen geeignet, kann einen kleinen schwimmenden Wobbler aber deutlich schwerer machen und sein Auftriebsverhalten verändern. Ein besonders feiner Haken unterstützt dagegen den Lauf kleiner Köder, bietet bei kräftigen Räubern und Hindernissen jedoch weniger Reserven. Deshalb entwickelt VMC zahlreiche Modelle für klar voneinander abgegrenzte Einsatzbereiche.

VMC Drillinge für Wobbler, Blinker und Raubfischköder

Drillinge bilden einen wichtigen Teil des VMC-Sortiments. Sie werden an Wobblern, Blinkern, Jigspinnern, Hybridködern und zahlreichen weiteren Kunstködern eingesetzt. Auch beim Bau von Stinger-Systemen für größere Gummifische kommen passende Drillinge zum Einsatz. Die verschiedenen Serien unterscheiden sich vor allem in Drahtstärke, Schenkellänge, Hakenbogen, Beschichtung und Belastbarkeit.

Der VMC 7548BN X-Short ist ein Beispiel für einen kurzschenkligen Drilling. Durch die kompakte Bauweise kann bei gleicher Hakengröße ein breiter Hakenbogen verwendet werden, ohne dass der Drilling unnötig weit vom Köder absteht. Solche Modelle eignen sich besonders zum Austauschen von Originalhaken an Wobblern und anderen Hardbaits.

Kurzschenklige Drillinge können außerdem dabei helfen, dass sich die Haken eines Köders weniger häufig gegenseitig greifen. Trotzdem muss die Größe so gewählt werden, dass die Spitzen nicht in den Köderkörper schlagen oder sich beim Werfen und Führen ineinander verhaken. Bei sehr kleinen Hardbaits spielt zusätzlich das Gewicht des Drillings eine wichtige Rolle.

Der VMC 8540 BK ist ein weiterer klassischer Drilling für unterschiedliche Raubfischköder. Die schwarze Beschichtung wirkt unauffällig und passt zu vielen natürlichen und dunklen Dekoren. Je nach Hakengröße kann der Drilling an Wobblern, Blinkern, Köderfischsystemen und weiteren Montagen eingesetzt werden.

Beim Austausch eines Drillings sollte nicht automatisch eine größere Hakengröße gewählt werden. Ein größerer Haken kann die Bissausbeute verbessern, verändert aber Gewicht, Balance und Beweglichkeit des Köders. Besonders bei Suspendern und schwimmenden Wobblern kann schon eine kleine Gewichtsänderung dazu führen, dass der Köder schneller sinkt oder nicht mehr wie vorgesehen aufsteigt.

Feine und kräftige Drillinge passend zum Zielfisch

Die benötigte Drahtstärke richtet sich nach Zielfisch, Köder und verwendeter Ausrüstung. Kleine Forellenwobbler und leichte Spoons profitieren häufig von feindrähtigen Haken, die schnell eindringen und das Laufverhalten des Köders kaum beeinflussen. Bei großen Hechtködern, starken Schnüren und kräftigen Ruten werden dagegen deutlich robustere Drillinge benötigt.

Ein besonders starker Haken ist jedoch nicht automatisch in jeder Situation besser. Beim leichten Angeln kann ein zu kräftiger Drilling schlechter eindringen, wenn Rute und Schnur nur wenig Druck übertragen. Umgekehrt kann ein sehr feiner Haken beim schweren Hechtangeln unter hoher Belastung aufbiegen.

Die gesamte Kombination muss deshalb zusammenpassen. Eine leichte Rute, dünne Schnur und fein eingestellte Bremse ermöglichen die Verwendung dünndrahtiger Haken. Eine kräftige Hechtrute mit starker Geflechtschnur überträgt dagegen deutlich mehr Kraft und benötigt entsprechend robuste Komponenten.

VMC Bullet Jig für moderne Gummifischmontagen

Der VMC Bullet Jig gehört zu den besonders beliebten Jigköpfen für das klassische Angeln mit Gummifischen. Seine längliche, nach vorne zulaufende Kopfform unterscheidet sich von einem runden Jigkopf und erzeugt beim Anheben, Absinken und Auftreffen auf den Grund ein eigenes Laufverhalten.

Durch die kompakte Bullet-Form bietet der Kopf beim Jiggen vergleichsweise wenig Wasserwiderstand. Der Köder lässt sich direkt beschleunigen und sinkt kontrolliert zum Grund zurück. Das eignet sich besonders für das Jiggen und Faulenzen auf Barsch und Zander sowie für unterschiedliche Action Shads.

Die passende Hakengröße richtet sich nach der Länge und dem Körpervolumen des Gummifisches. Als grobe Orientierung eignet sich bei Ködern zwischen etwa 9 und 12 cm häufig ein Jigkopf in 3/0. Für Gummifische zwischen ungefähr 11 und 15 cm wird oft 4/0 verwendet. Abweichungen sind je nach Köderform, Hakenbogen und gewünschter Austrittsstelle möglich.

Der Haken sollte den Gummiköder sicher halten, aber nicht unnötig weit nach hinten reichen. Ein zu langer Hakenschenkel versteift den Körper und kann die flankende Bewegung sowie die Aktion des Schaufelschwanzes einschränken. Der Haken tritt deshalb möglichst im vorderen Bereich des Köders aus.

Das Kopfgewicht wird an Wassertiefe, Strömung und gewünschte Absinkphase angepasst. Im flachen Stillwasser reichen häufig leichte Gewichte. Im Fluss oder an tiefen Kanten wird mehr Gewicht benötigt, um Grundkontakt und Köderkontrolle zu erhalten. Trotzdem gilt auch hier: so leicht wie möglich und nur so schwer wie nötig.

VMC Rundkopf-Jigköpfe als vielseitige Allrounder

Rundkopf-Jigköpfe gehören zu den universellsten Montagen für Gummifische. Die kugelförmige Kopfform funktioniert in unterschiedlichen Gewässern und kann zum Jiggen, Faulenzen, Vertikalangeln und gleichmäßigen Einkurbeln eingesetzt werden. VMC-Haken bilden dabei die Grundlage verschiedener Rundkopf-Jigköpfe im Tackle-Dealer-Shop.

Der verwendete VMC Barbarian 5150 RD besitzt eine markante Hakenform und ist auf hohe Stabilität ausgelegt. Der gebogene Verlauf des Hakens soll Belastungen verteilen und ein unkontrolliertes Aufbiegen erschweren. Dadurch eignen sich solche Jigköpfe besonders für Zander, Hecht und kräftige Gummifischmontagen.

Im aktuellen Sortiment stehen verschiedene Hakengrößen und Gewichte zur Verfügung. Kleine Haken können mit kompakten Barsch- und Zanderködern kombiniert werden. Große Varianten bis 10/0, 12/0 oder noch größer richten sich an große Gummifische und das schwere Raubfisch- oder Meeresangeln.

Sehr große Jigköpfe sind nicht nur wegen ihres Gewichtes anspruchsvoll. Auch der lange und kräftige Haken beeinflusst die Köderaktion. Bei großen Softbaits muss deshalb geprüft werden, ob ein langer Einzelhaken tatsächlich benötigt wird oder eine Schraubkopfmontage mit zusätzlichem Hakensystem die bessere Lösung darstellt.

VMC Football Jigköpfe für die grundnahe Führung

Football Jigköpfe besitzen einen seitlich verbreiterten Kopf, dessen Form an einen American Football erinnert. Durch diese Bauweise kippt der Jig am Grund weniger leicht vollständig zur Seite als ein klassischer Rundkopf. Der montierte Gummiköder kann dadurch in einer aufrechteren Position stehen und besonders gut einen kleinen Fisch oder Krebs imitieren.

Football Jigs eignen sich für harte Untergründe, Steinpackungen, Kiesflächen und Muschelbänke. Sie werden häufig langsam über den Grund gezogen, mit kleinen Sprüngen geführt oder für kurze Zeit vollständig liegen gelassen. Besonders Barsche und Zander reagieren auf diese kontrollierte, grundnahe Präsentation.

Als Köder können klassische Gummifische, Craws und Creature Baits verwendet werden. Krebsimitate passen besonders gut zur aufrechten Position des Football Jigs. Die Scheren bewegen sich beim Anziehen und Absinken und können auch während einer Pause durch Strömung oder leichte Schnurbewegungen arbeiten.

In sehr grobem Geröll und zwischen großen Steinen besteht trotz der breiten Kopfform Hängergefahr. Der Jig sollte deshalb nicht dauerhaft mit hohem Druck durch Spalten gezogen werden. Häufig ist eine leichte Montage erfolgreicher und bleibt seltener zwischen Hindernissen stecken.

VMC Mega Jigs und große Haken für schwere Köder

VMC bietet auch besonders große Jig- und Einzelhaken für voluminöse Gummiköder und schwere Montagen an. Modelle wie der VMC Mega Jig in sehr großen Hakengrößen richten sich an Angler, die große Softbaits auf Hecht, Wels oder Meeresfische einsetzen.

Bei großen Ködern muss das gesamte Setup auf die hohe Belastung abgestimmt sein. Rute, Rolle, Hauptschnur, Vorfach, Snap und Haken müssen nicht nur das Eigengewicht des Köders tragen, sondern auch die zusätzlichen Kräfte beim Beschleunigen und Abbremsen während des Wurfes.

Ein sehr großer Haken ist nur dann sinnvoll, wenn seine Schenkellänge und der Hakenbogen zum Köder passen. Der Haken darf die Bewegung des Softbaits nicht unnötig einschränken. Bei langen Ködern kann eine Montage mit kurzem Haupthaken und locker angebrachtem Stinger die natürlichere Lösung sein.

VMC Einzelhaken für spezielle Angeltechniken

Neben Drillingen und Jigköpfen bietet VMC zahlreiche Einzelhaken für unterschiedliche Einsatzbereiche. Dazu gehören Circle Hooks, Haken für Naturköder, spezielle Raubfischhaken und weitere Modelle für Süß- und Salzwasser.

Circle Hooks besitzen eine stark nach innen gebogene Spitze und werden vor allem beim Naturköderangeln eingesetzt. Der Haken soll sich beim gleichmäßigen Straffen der Schnur bevorzugt im Maulwinkel festsetzen. Ein harter klassischer Anhieb ist bei dieser Hakenform häufig nicht sinnvoll. Stattdessen wird der Druck kontrolliert erhöht.

Kräftige Circle Hooks wie der VMC 8382 BN 3X Strong eignen sich für hohe Belastungen und große Fische. Die passende Größe richtet sich nach dem verwendeten Köder und dem Zielfisch. Die Hakenspitze muss trotz des Naturköders vollständig frei bleiben, damit sich der Haken korrekt drehen und greifen kann.

VMC Trailer Hooks für Chatterbaits und Spinnerbaits

Bei Chatterbaits und Spinnerbaits kann ein zusätzlicher Trailer Hook sinnvoll sein, wenn Fische den Köder nur knapp am hinteren Bereich attackieren. Der Zusatzhaken wird auf den vorhandenen Einzelhaken geschoben und bleibt möglichst frei beweglich.

Ein Trailer Hook darf die Aktion des Köders und des verwendeten Softbait-Trailers nicht einschränken. Er sollte außerdem nur dort eingesetzt werden, wo das zusätzliche Hängerrisiko vertretbar ist. In dichtem Kraut und versunkenem Holz kann der offene Zusatzhaken einen wesentlichen Vorteil des Spinnerbaits wieder verringern.

Die passende Hakengröße richtet sich nach dem Hauptköder. Ein zu großer Trailer Hook verändert die Balance und kann sich im Trailer verfangen. Ein zu kleiner Haken bietet dagegen nur wenig zusätzliche Reichweite.

VMC Vorfachmaterialien für Hecht und Raubfisch

VMC führt neben Haken auch verschiedene Vorfachmaterialien für das Raubfischangeln. Im Tackle-Dealer-Shop findest du unter anderem Megaflex, Multiflex und Nylflex. Die Materialien unterscheiden sich in Aufbau, Flexibilität und Einsatzbereich und ermöglichen den Bau hechtsicherer Vorfächer und Stinger-Systeme.

Ein flexibles Stahlvorfach eignet sich für Gummifische, Wobbler und zahlreiche weitere Hechtköder. Mehrdrähtige Konstruktionen fallen geschmeidiger aus als ein einzelner Stahldraht und beeinflussen die Köderaktion besonders bei kleinen und mittleren Ködern weniger stark.

Die benötigte Tragkraft richtet sich nach Zielfisch, Ködergröße und Gewässer. Beim Zanderangeln mit Hechtgefahr können häufig feinere Stahlvorfächer verwendet werden. Für große Hechtköder werden kräftigere Materialien und entsprechend belastbare Verbindungsteile benötigt.

Stahlvorfach muss nach jedem Fisch und nach Kontakten mit Hindernissen sorgfältig geprüft werden. Einzelne gebrochene Drähte, Knicke oder beschädigte Beschichtungen sind ein Grund, das Vorfach auszutauschen. Auch ein äußerlich kleines Problem kann die Tragkraft deutlich reduzieren.

VMC Klemmhülsen und Doppelklemmhülsen

Klemmhülsen werden verwendet, um Stahl-, Titan- und andere Vorfachmaterialien mit Wirbeln, Snaps oder Haken zu verbinden. VMC bietet klassische Klemmhülsen und Doppelklemmhülsen in unterschiedlichen Größen an. Die passende Hülse muss zum Durchmesser und Aufbau des jeweiligen Materials passen.

Eine zu große Hülse hält das Material möglicherweise nicht sicher. Eine zu kleine Hülse kann das Vorfach beim Einführen beschädigen oder sich nicht sauber quetschen lassen. Doppelklemmhülsen führen die beiden Materialstränge getrennt und ermöglichen dadurch einen besonders geordneten Aufbau.

Zum Quetschen sollte eine geeignete Klemmhülsenzange verwendet werden. Seitenschneider und einfache Flachzangen erzeugen häufig ungleichmäßigen Druck und können scharfe Kanten hinterlassen. Die Hülse wird fest genug geschlossen, darf das Vorfachmaterial jedoch nicht abschneiden oder übermäßig beschädigen.

Nach dem Anfertigen muss jede Verbindung kräftig getestet werden. Eine sauber aussehende Klemmung ist noch keine Garantie für ausreichende Tragkraft. Besonders bei selbstgebauten Hecht- und Meeresvorfächern sollte die Montage deutlich stärker belastet werden, als es beim normalen Führen des Köders notwendig ist.

VMC Wirbel, Kreuzwirbel und Sprengringe

Wirbel und Sprengringe gehören zu den kleinen, aber besonders wichtigen Teilen einer Montage. VMC bietet verschiedene Modelle für Köder, Vorfächer und spezielle Systeme an. Wirbel reduzieren Schnurdrall und schaffen eine bewegliche Verbindung zwischen unterschiedlichen Komponenten.

Ein Kreuzwirbel kann bei verzweigten Montagen und speziellen Vorfachsystemen eingesetzt werden. Er bietet mehrere Befestigungspunkte und ermöglicht es, Seitenarme oder weitere Komponenten sauber voneinander getrennt anzubringen.

Sprengringe verbinden Haken und Ösen mit dem Kunstköder. Sie müssen zur Größe des Köders und zur erwarteten Belastung passen. Ein unnötig schwerer Sprengring beeinflusst kleine Hardbaits, während ein zu schwacher Ring beim Hecht- oder Meeresangeln aufgezogen werden kann.

Zum Öffnen sollte eine Sprengringzange verwendet werden. Messer, Fingernägel und ungeeignete Zangen können den Ring dauerhaft aufbiegen oder seine Oberfläche beschädigen. Nach dem Wechsel muss kontrolliert werden, ob der Ring vollständig geschlossen ist und die Öse sicher innerhalb der Windungen sitzt.

VMC-Komponenten für Stinger-Systeme

Mit Drillingen, Vorfachmaterialien, Klemmhülsen und Sprengringen lassen sich individuelle Stinger-Systeme für größere Gummifische bauen. Ein solches Zusatzhakensystem kann bei langen oder voluminösen Ködern sinnvoll sein, wenn die Räuber den Softbait häufig außerhalb des Haupthakens attackieren.

Der Stinger selbst wird passend zur Ködergröße in der hinteren Körperhälfte angebracht. Dabei darf das Vorfachmaterial den Gummiköder nicht unter Spannung setzen. Ein zu kurzer oder straff montierter Stinger schränkt die Körper- und Schwanzbewegung ein.

Wird ein Stinger verwendet, muss der Haupthaken nicht unnötig lang ausfallen. Ein häufiges Problem sind Jigköpfe, deren Haken weit nach hinten reicht und den Softbait stark versteift. Ein kürzerer Haupthaken in Verbindung mit einem locker montierten Zusatzhaken ermöglicht häufig eine freiere Köderaktion.

Nach jedem gefangenen Fisch wird das gesamte System kontrolliert. Besonders die Bereiche direkt an Hülsen, Wirbeln und Hakenösen können durch Zähne und Belastung beschädigt werden. Auch der Drilling muss scharf und frei von Verformungen bleiben.

Schärfe und Pflege von VMC-Haken

Selbst ein hochwertiger Haken bleibt nicht dauerhaft scharf. Grundkontakt, Steine, Muscheln, Hänger und Fischzähne können die Spitze beschädigen. Deshalb sollten Einzelhaken und Drillinge regelmäßig kontrolliert werden. Eine scharfe Spitze greift bereits bei leichtem Druck und rutscht nicht über die Oberfläche des Fingernagels.

Leicht abgestumpfte Spitzen können vorsichtig mit einer Hakenfeile nachgeschärft werden. Dabei wird nur wenig Material abgetragen und die ursprüngliche Spitzenform möglichst erhalten. Stark verbogene, korrodierte oder beschädigte Haken sollten vollständig ersetzt werden.

Nach dem Angeln im Salzwasser werden Haken, Sprengringe und Wirbel mit Süßwasser abgespült und vollständig getrocknet. Auch salzwassergeeignete Beschichtungen können durch dauerhafte Feuchtigkeit und Salzrückstände angegriffen werden.

Nasse Köder sollten nicht direkt in einer geschlossenen Box gelagert werden. Feuchtigkeit kann sich auf weitere Haken übertragen und Korrosion im gesamten Fach verursachen. Benutzte Köder trocknen deshalb zunächst offen, bevor sie wieder einsortiert werden.

Für welche Angler eignen sich VMC-Produkte?

VMC richtet sich an nahezu alle Angler, die Haken, Jigköpfe oder Komponenten für eigene Montagen benötigen. Raubfischangler finden Drillinge für Hardbaits, Jigköpfe für Gummifische und Materialien für hechtsichere Vorfächer. Forellenangler können kleine und leichte Haken für Spoons und Wobbler auswählen.

Zanderangler profitieren von Bullet Jigs und Rundkopf-Jigköpfen in unterschiedlichen Größen und Gewichten. Hechtangler finden kräftige Drillinge, Vorfachmaterialien, Klemmhülsen und Sprengringe für Hardbaits, große Gummifische und Stinger-Systeme.

Auch Meeres- und Welsangler finden besonders starke Einzelhaken, Jigköpfe und Verbindungsteile. Die große Modellvielfalt ermöglicht es, die Komponenten nicht nur nach Zielfisch, sondern auch nach Ködergröße, Schnurstärke und verwendeter Rute auszuwählen.

VMC im Tackle-Dealer-Shop

Im Tackle-Dealer-Shop findest du eine umfangreiche Auswahl an VMC-Haken und Terminal Tackle. Verschiedene Drillingsserien ermöglichen den Austausch beschädigter Originalhaken und die gezielte Anpassung von Wobblern, Blinkern und anderen Kunstködern. Unterschiedliche Drahtstärken und Hakenformen decken leichte bis besonders kräftige Einsätze ab.

VMC Bullet Jigs, Rundkopf-Jigköpfe und Football Jigs bieten passende Montagemöglichkeiten für Gummifische, Craws und Creature Baits. Zahlreiche Hakengrößen und Gewichte ermöglichen die Anpassung an kleine Barschköder, klassische Zandergummis und große Softbaits für Hecht und Meer.

Megaflex, Multiflex und weitere Vorfachmaterialien ergänzen das Hakensortiment um Lösungen für hechtsichere Montagen. Klemmhülsen, Doppelklemmhülsen, Wirbel und Sprengringe ermöglichen den Aufbau eigener Vorfächer und Stinger-Systeme.

Damit steht VMC im Tackle-Dealer-Shop für zuverlässige Haken und Verbindungsteile, die zahlreiche Bereiche des Angelns abdecken. Vom feinen Drilling für kleine Hardbaits über den klassischen Zander-Jigkopf bis zum kräftigen Vorfachsystem für Hecht und Meeresfische bietet die Marke passende Komponenten für sichere und sauber aufgebaute Montagen.


VMC Haken, Jigköpfe und Angelzubehör für zuverlässige Raubfischmontagen

VMC gehört weltweit zu den bekanntesten Herstellern von Angelhaken und Terminal Tackle. Die traditionsreiche französische Marke konzentriert sich seit vielen Jahrzehnten auf Produkte, die bei nahezu jeder Angelmethode eine entscheidende Rolle spielen: Haken, Jigköpfe, Sprengringe, Wirbel, Klemmhülsen und Materialien für belastbare Vorfächer. Statt den sichtbaren Köder in den Mittelpunkt zu stellen, entwickelt VMC genau die Komponenten, über die der Fisch letztlich gehakt und sicher gedrillt wird.

Besonders bekannt ist VMC für eine sehr große Auswahl unterschiedlicher Einzelhaken und Drillinge. Hakenform, Drahtstärke, Schenkellänge, Hakenbogen und Spitze werden jeweils auf bestimmte Köder, Zielfische und Angeltechniken abgestimmt. Dadurch reicht das Programm von feinen Haken für kleine Forellenköder bis zu besonders kräftigen Drillingen und Jigköpfen für Hecht, Wels und das schwere Meeresangeln.

Im Tackle-Dealer-Shop findest du ein umfangreiches VMC-Sortiment für das moderne Raubfischangeln und zahlreiche weitere Einsatzbereiche. Dazu gehören Drillinge zum Austauschen oder Aufrüsten von Kunstködern, Bullet Jigs und klassische Rundkopf-Jigköpfe für Gummifische, Football Jigs für die grundnahe Führung sowie Wirbel, Sprengringe, Klemmhülsen und Vorfachmaterialien. Damit lassen sich Köder und Montagen gezielt an Barsch, Zander, Hecht, Forelle und verschiedene Meeresfische anpassen.

Französische Hakenentwicklung mit langer Tradition

Die Geschichte von VMC reicht bis in das frühe 20. Jahrhundert zurück. Die Marke entstand im französischen Villard-sur-Montagne und entwickelte sich von einem regionalen Hakenhersteller zu einem international bekannten Spezialisten für Angelhaken. Heute gehört VMC zur Rapala-VMC-Gruppe und liefert Haken sowohl für einzelne Angler als auch für zahlreiche Kunstköderhersteller.

Die Spezialisierung auf Haken erfordert eine besonders genaue Abstimmung von Material, Form und Herstellungsverfahren. Ein Haken muss scharf genug sein, um bei geringem Druck einzudringen, darf sich unter Belastung jedoch nicht unkontrolliert aufbiegen oder brechen. Gleichzeitig beeinflussen Drahtstärke und Gewicht die Aktion des verwendeten Köders.

Ein sehr kräftiger Drilling ist beispielsweise für große Hechtköder und hohe Belastungen geeignet, kann einen kleinen schwimmenden Wobbler aber deutlich schwerer machen und sein Auftriebsverhalten verändern. Ein besonders feiner Haken unterstützt dagegen den Lauf kleiner Köder, bietet bei kräftigen Räubern und Hindernissen jedoch weniger Reserven. Deshalb entwickelt VMC zahlreiche Modelle für klar voneinander abgegrenzte Einsatzbereiche.

VMC Drillinge für Wobbler, Blinker und Raubfischköder

Drillinge bilden einen wichtigen Teil des VMC-Sortiments. Sie werden an Wobblern, Blinkern, Jigspinnern, Hybridködern und zahlreichen weiteren Kunstködern eingesetzt. Auch beim Bau von Stinger-Systemen für größere Gummifische kommen passende Drillinge zum Einsatz. Die verschiedenen Serien unterscheiden sich vor allem in Drahtstärke, Schenkellänge, Hakenbogen, Beschichtung und Belastbarkeit.

Der VMC 7548BN X-Short ist ein Beispiel für einen kurzschenkligen Drilling. Durch die kompakte Bauweise kann bei gleicher Hakengröße ein breiter Hakenbogen verwendet werden, ohne dass der Drilling unnötig weit vom Köder absteht. Solche Modelle eignen sich besonders zum Austauschen von Originalhaken an Wobblern und anderen Hardbaits.

Kurzschenklige Drillinge können außerdem dabei helfen, dass sich die Haken eines Köders weniger häufig gegenseitig greifen. Trotzdem muss die Größe so gewählt werden, dass die Spitzen nicht in den Köderkörper schlagen oder sich beim Werfen und Führen ineinander verhaken. Bei sehr kleinen Hardbaits spielt zusätzlich das Gewicht des Drillings eine wichtige Rolle.

Der VMC 8540 BK ist ein weiterer klassischer Drilling für unterschiedliche Raubfischköder. Die schwarze Beschichtung wirkt unauffällig und passt zu vielen natürlichen und dunklen Dekoren. Je nach Hakengröße kann der Drilling an Wobblern, Blinkern, Köderfischsystemen und weiteren Montagen eingesetzt werden.

Beim Austausch eines Drillings sollte nicht automatisch eine größere Hakengröße gewählt werden. Ein größerer Haken kann die Bissausbeute verbessern, verändert aber Gewicht, Balance und Beweglichkeit des Köders. Besonders bei Suspendern und schwimmenden Wobblern kann schon eine kleine Gewichtsänderung dazu führen, dass der Köder schneller sinkt oder nicht mehr wie vorgesehen aufsteigt.

Feine und kräftige Drillinge passend zum Zielfisch

Die benötigte Drahtstärke richtet sich nach Zielfisch, Köder und verwendeter Ausrüstung. Kleine Forellenwobbler und leichte Spoons profitieren häufig von feindrähtigen Haken, die schnell eindringen und das Laufverhalten des Köders kaum beeinflussen. Bei großen Hechtködern, starken Schnüren und kräftigen Ruten werden dagegen deutlich robustere Drillinge benötigt.

Ein besonders starker Haken ist jedoch nicht automatisch in jeder Situation besser. Beim leichten Angeln kann ein zu kräftiger Drilling schlechter eindringen, wenn Rute und Schnur nur wenig Druck übertragen. Umgekehrt kann ein sehr feiner Haken beim schweren Hechtangeln unter hoher Belastung aufbiegen.

Die gesamte Kombination muss deshalb zusammenpassen. Eine leichte Rute, dünne Schnur und fein eingestellte Bremse ermöglichen die Verwendung dünndrahtiger Haken. Eine kräftige Hechtrute mit starker Geflechtschnur überträgt dagegen deutlich mehr Kraft und benötigt entsprechend robuste Komponenten.

VMC Bullet Jig für moderne Gummifischmontagen

Der VMC Bullet Jig gehört zu den besonders beliebten Jigköpfen für das klassische Angeln mit Gummifischen. Seine längliche, nach vorne zulaufende Kopfform unterscheidet sich von einem runden Jigkopf und erzeugt beim Anheben, Absinken und Auftreffen auf den Grund ein eigenes Laufverhalten.

Durch die kompakte Bullet-Form bietet der Kopf beim Jiggen vergleichsweise wenig Wasserwiderstand. Der Köder lässt sich direkt beschleunigen und sinkt kontrolliert zum Grund zurück. Das eignet sich besonders für das Jiggen und Faulenzen auf Barsch und Zander sowie für unterschiedliche Action Shads.

Die passende Hakengröße richtet sich nach der Länge und dem Körpervolumen des Gummifisches. Als grobe Orientierung eignet sich bei Ködern zwischen etwa 9 und 12 cm häufig ein Jigkopf in 3/0. Für Gummifische zwischen ungefähr 11 und 15 cm wird oft 4/0 verwendet. Abweichungen sind je nach Köderform, Hakenbogen und gewünschter Austrittsstelle möglich.

Der Haken sollte den Gummiköder sicher halten, aber nicht unnötig weit nach hinten reichen. Ein zu langer Hakenschenkel versteift den Körper und kann die flankende Bewegung sowie die Aktion des Schaufelschwanzes einschränken. Der Haken tritt deshalb möglichst im vorderen Bereich des Köders aus.

Das Kopfgewicht wird an Wassertiefe, Strömung und gewünschte Absinkphase angepasst. Im flachen Stillwasser reichen häufig leichte Gewichte. Im Fluss oder an tiefen Kanten wird mehr Gewicht benötigt, um Grundkontakt und Köderkontrolle zu erhalten. Trotzdem gilt auch hier: so leicht wie möglich und nur so schwer wie nötig.

VMC Rundkopf-Jigköpfe als vielseitige Allrounder

Rundkopf-Jigköpfe gehören zu den universellsten Montagen für Gummifische. Die kugelförmige Kopfform funktioniert in unterschiedlichen Gewässern und kann zum Jiggen, Faulenzen, Vertikalangeln und gleichmäßigen Einkurbeln eingesetzt werden. VMC-Haken bilden dabei die Grundlage verschiedener Rundkopf-Jigköpfe im Tackle-Dealer-Shop.

Der verwendete VMC Barbarian 5150 RD besitzt eine markante Hakenform und ist auf hohe Stabilität ausgelegt. Der gebogene Verlauf des Hakens soll Belastungen verteilen und ein unkontrolliertes Aufbiegen erschweren. Dadurch eignen sich solche Jigköpfe besonders für Zander, Hecht und kräftige Gummifischmontagen.

Im aktuellen Sortiment stehen verschiedene Hakengrößen und Gewichte zur Verfügung. Kleine Haken können mit kompakten Barsch- und Zanderködern kombiniert werden. Große Varianten bis 10/0, 12/0 oder noch größer richten sich an große Gummifische und das schwere Raubfisch- oder Meeresangeln.

Sehr große Jigköpfe sind nicht nur wegen ihres Gewichtes anspruchsvoll. Auch der lange und kräftige Haken beeinflusst die Köderaktion. Bei großen Softbaits muss deshalb geprüft werden, ob ein langer Einzelhaken tatsächlich benötigt wird oder eine Schraubkopfmontage mit zusätzlichem Hakensystem die bessere Lösung darstellt.

VMC Football Jigköpfe für die grundnahe Führung

Football Jigköpfe besitzen einen seitlich verbreiterten Kopf, dessen Form an einen American Football erinnert. Durch diese Bauweise kippt der Jig am Grund weniger leicht vollständig zur Seite als ein klassischer Rundkopf. Der montierte Gummiköder kann dadurch in einer aufrechteren Position stehen und besonders gut einen kleinen Fisch oder Krebs imitieren.

Football Jigs eignen sich für harte Untergründe, Steinpackungen, Kiesflächen und Muschelbänke. Sie werden häufig langsam über den Grund gezogen, mit kleinen Sprüngen geführt oder für kurze Zeit vollständig liegen gelassen. Besonders Barsche und Zander reagieren auf diese kontrollierte, grundnahe Präsentation.

Als Köder können klassische Gummifische, Craws und Creature Baits verwendet werden. Krebsimitate passen besonders gut zur aufrechten Position des Football Jigs. Die Scheren bewegen sich beim Anziehen und Absinken und können auch während einer Pause durch Strömung oder leichte Schnurbewegungen arbeiten.

In sehr grobem Geröll und zwischen großen Steinen besteht trotz der breiten Kopfform Hängergefahr. Der Jig sollte deshalb nicht dauerhaft mit hohem Druck durch Spalten gezogen werden. Häufig ist eine leichte Montage erfolgreicher und bleibt seltener zwischen Hindernissen stecken.

VMC Mega Jigs und große Haken für schwere Köder

VMC bietet auch besonders große Jig- und Einzelhaken für voluminöse Gummiköder und schwere Montagen an. Modelle wie der VMC Mega Jig in sehr großen Hakengrößen richten sich an Angler, die große Softbaits auf Hecht, Wels oder Meeresfische einsetzen.

Bei großen Ködern muss das gesamte Setup auf die hohe Belastung abgestimmt sein. Rute, Rolle, Hauptschnur, Vorfach, Snap und Haken müssen nicht nur das Eigengewicht des Köders tragen, sondern auch die zusätzlichen Kräfte beim Beschleunigen und Abbremsen während des Wurfes.

Ein sehr großer Haken ist nur dann sinnvoll, wenn seine Schenkellänge und der Hakenbogen zum Köder passen. Der Haken darf die Bewegung des Softbaits nicht unnötig einschränken. Bei langen Ködern kann eine Montage mit kurzem Haupthaken und locker angebrachtem Stinger die natürlichere Lösung sein.

VMC Einzelhaken für spezielle Angeltechniken

Neben Drillingen und Jigköpfen bietet VMC zahlreiche Einzelhaken für unterschiedliche Einsatzbereiche. Dazu gehören Circle Hooks, Haken für Naturköder, spezielle Raubfischhaken und weitere Modelle für Süß- und Salzwasser.

Circle Hooks besitzen eine stark nach innen gebogene Spitze und werden vor allem beim Naturköderangeln eingesetzt. Der Haken soll sich beim gleichmäßigen Straffen der Schnur bevorzugt im Maulwinkel festsetzen. Ein harter klassischer Anhieb ist bei dieser Hakenform häufig nicht sinnvoll. Stattdessen wird der Druck kontrolliert erhöht.

Kräftige Circle Hooks wie der VMC 8382 BN 3X Strong eignen sich für hohe Belastungen und große Fische. Die passende Größe richtet sich nach dem verwendeten Köder und dem Zielfisch. Die Hakenspitze muss trotz des Naturköders vollständig frei bleiben, damit sich der Haken korrekt drehen und greifen kann.

VMC Trailer Hooks für Chatterbaits und Spinnerbaits

Bei Chatterbaits und Spinnerbaits kann ein zusätzlicher Trailer Hook sinnvoll sein, wenn Fische den Köder nur knapp am hinteren Bereich attackieren. Der Zusatzhaken wird auf den vorhandenen Einzelhaken geschoben und bleibt möglichst frei beweglich.

Ein Trailer Hook darf die Aktion des Köders und des verwendeten Softbait-Trailers nicht einschränken. Er sollte außerdem nur dort eingesetzt werden, wo das zusätzliche Hängerrisiko vertretbar ist. In dichtem Kraut und versunkenem Holz kann der offene Zusatzhaken einen wesentlichen Vorteil des Spinnerbaits wieder verringern.

Die passende Hakengröße richtet sich nach dem Hauptköder. Ein zu großer Trailer Hook verändert die Balance und kann sich im Trailer verfangen. Ein zu kleiner Haken bietet dagegen nur wenig zusätzliche Reichweite.

VMC Vorfachmaterialien für Hecht und Raubfisch

VMC führt neben Haken auch verschiedene Vorfachmaterialien für das Raubfischangeln. Im Tackle-Dealer-Shop findest du unter anderem Megaflex, Multiflex und Nylflex. Die Materialien unterscheiden sich in Aufbau, Flexibilität und Einsatzbereich und ermöglichen den Bau hechtsicherer Vorfächer und Stinger-Systeme.

Ein flexibles Stahlvorfach eignet sich für Gummifische, Wobbler und zahlreiche weitere Hechtköder. Mehrdrähtige Konstruktionen fallen geschmeidiger aus als ein einzelner Stahldraht und beeinflussen die Köderaktion besonders bei kleinen und mittleren Ködern weniger stark.

Die benötigte Tragkraft richtet sich nach Zielfisch, Ködergröße und Gewässer. Beim Zanderangeln mit Hechtgefahr können häufig feinere Stahlvorfächer verwendet werden. Für große Hechtköder werden kräftigere Materialien und entsprechend belastbare Verbindungsteile benötigt.

Stahlvorfach muss nach jedem Fisch und nach Kontakten mit Hindernissen sorgfältig geprüft werden. Einzelne gebrochene Drähte, Knicke oder beschädigte Beschichtungen sind ein Grund, das Vorfach auszutauschen. Auch ein äußerlich kleines Problem kann die Tragkraft deutlich reduzieren.

VMC Klemmhülsen und Doppelklemmhülsen

Klemmhülsen werden verwendet, um Stahl-, Titan- und andere Vorfachmaterialien mit Wirbeln, Snaps oder Haken zu verbinden. VMC bietet klassische Klemmhülsen und Doppelklemmhülsen in unterschiedlichen Größen an. Die passende Hülse muss zum Durchmesser und Aufbau des jeweiligen Materials passen.

Eine zu große Hülse hält das Material möglicherweise nicht sicher. Eine zu kleine Hülse kann das Vorfach beim Einführen beschädigen oder sich nicht sauber quetschen lassen. Doppelklemmhülsen führen die beiden Materialstränge getrennt und ermöglichen dadurch einen besonders geordneten Aufbau.

Zum Quetschen sollte eine geeignete Klemmhülsenzange verwendet werden. Seitenschneider und einfache Flachzangen erzeugen häufig ungleichmäßigen Druck und können scharfe Kanten hinterlassen. Die Hülse wird fest genug geschlossen, darf das Vorfachmaterial jedoch nicht abschneiden oder übermäßig beschädigen.

Nach dem Anfertigen muss jede Verbindung kräftig getestet werden. Eine sauber aussehende Klemmung ist noch keine Garantie für ausreichende Tragkraft. Besonders bei selbstgebauten Hecht- und Meeresvorfächern sollte die Montage deutlich stärker belastet werden, als es beim normalen Führen des Köders notwendig ist.

VMC Wirbel, Kreuzwirbel und Sprengringe

Wirbel und Sprengringe gehören zu den kleinen, aber besonders wichtigen Teilen einer Montage. VMC bietet verschiedene Modelle für Köder, Vorfächer und spezielle Systeme an. Wirbel reduzieren Schnurdrall und schaffen eine bewegliche Verbindung zwischen unterschiedlichen Komponenten.

Ein Kreuzwirbel kann bei verzweigten Montagen und speziellen Vorfachsystemen eingesetzt werden. Er bietet mehrere Befestigungspunkte und ermöglicht es, Seitenarme oder weitere Komponenten sauber voneinander getrennt anzubringen.

Sprengringe verbinden Haken und Ösen mit dem Kunstköder. Sie müssen zur Größe des Köders und zur erwarteten Belastung passen. Ein unnötig schwerer Sprengring beeinflusst kleine Hardbaits, während ein zu schwacher Ring beim Hecht- oder Meeresangeln aufgezogen werden kann.

Zum Öffnen sollte eine Sprengringzange verwendet werden. Messer, Fingernägel und ungeeignete Zangen können den Ring dauerhaft aufbiegen oder seine Oberfläche beschädigen. Nach dem Wechsel muss kontrolliert werden, ob der Ring vollständig geschlossen ist und die Öse sicher innerhalb der Windungen sitzt.

VMC-Komponenten für Stinger-Systeme

Mit Drillingen, Vorfachmaterialien, Klemmhülsen und Sprengringen lassen sich individuelle Stinger-Systeme für größere Gummifische bauen. Ein solches Zusatzhakensystem kann bei langen oder voluminösen Ködern sinnvoll sein, wenn die Räuber den Softbait häufig außerhalb des Haupthakens attackieren.

Der Stinger selbst wird passend zur Ködergröße in der hinteren Körperhälfte angebracht. Dabei darf das Vorfachmaterial den Gummiköder nicht unter Spannung setzen. Ein zu kurzer oder straff montierter Stinger schränkt die Körper- und Schwanzbewegung ein.

Wird ein Stinger verwendet, muss der Haupthaken nicht unnötig lang ausfallen. Ein häufiges Problem sind Jigköpfe, deren Haken weit nach hinten reicht und den Softbait stark versteift. Ein kürzerer Haupthaken in Verbindung mit einem locker montierten Zusatzhaken ermöglicht häufig eine freiere Köderaktion.

Nach jedem gefangenen Fisch wird das gesamte System kontrolliert. Besonders die Bereiche direkt an Hülsen, Wirbeln und Hakenösen können durch Zähne und Belastung beschädigt werden. Auch der Drilling muss scharf und frei von Verformungen bleiben.

Schärfe und Pflege von VMC-Haken

Selbst ein hochwertiger Haken bleibt nicht dauerhaft scharf. Grundkontakt, Steine, Muscheln, Hänger und Fischzähne können die Spitze beschädigen. Deshalb sollten Einzelhaken und Drillinge regelmäßig kontrolliert werden. Eine scharfe Spitze greift bereits bei leichtem Druck und rutscht nicht über die Oberfläche des Fingernagels.

Leicht abgestumpfte Spitzen können vorsichtig mit einer Hakenfeile nachgeschärft werden. Dabei wird nur wenig Material abgetragen und die ursprüngliche Spitzenform möglichst erhalten. Stark verbogene, korrodierte oder beschädigte Haken sollten vollständig ersetzt werden.

Nach dem Angeln im Salzwasser werden Haken, Sprengringe und Wirbel mit Süßwasser abgespült und vollständig getrocknet. Auch salzwassergeeignete Beschichtungen können durch dauerhafte Feuchtigkeit und Salzrückstände angegriffen werden.

Nasse Köder sollten nicht direkt in einer geschlossenen Box gelagert werden. Feuchtigkeit kann sich auf weitere Haken übertragen und Korrosion im gesamten Fach verursachen. Benutzte Köder trocknen deshalb zunächst offen, bevor sie wieder einsortiert werden.

Für welche Angler eignen sich VMC-Produkte?

VMC richtet sich an nahezu alle Angler, die Haken, Jigköpfe oder Komponenten für eigene Montagen benötigen. Raubfischangler finden Drillinge für Hardbaits, Jigköpfe für Gummifische und Materialien für hechtsichere Vorfächer. Forellenangler können kleine und leichte Haken für Spoons und Wobbler auswählen.

Zanderangler profitieren von Bullet Jigs und Rundkopf-Jigköpfen in unterschiedlichen Größen und Gewichten. Hechtangler finden kräftige Drillinge, Vorfachmaterialien, Klemmhülsen und Sprengringe für Hardbaits, große Gummifische und Stinger-Systeme.

Auch Meeres- und Welsangler finden besonders starke Einzelhaken, Jigköpfe und Verbindungsteile. Die große Modellvielfalt ermöglicht es, die Komponenten nicht nur nach Zielfisch, sondern auch nach Ködergröße, Schnurstärke und verwendeter Rute auszuwählen.

VMC im Tackle-Dealer-Shop

Im Tackle-Dealer-Shop findest du eine umfangreiche Auswahl an VMC-Haken und Terminal Tackle. Verschiedene Drillingsserien ermöglichen den Austausch beschädigter Originalhaken und die gezielte Anpassung von Wobblern, Blinkern und anderen Kunstködern. Unterschiedliche Drahtstärken und Hakenformen decken leichte bis besonders kräftige Einsätze ab.

VMC Bullet Jigs, Rundkopf-Jigköpfe und Football Jigs bieten passende Montagemöglichkeiten für Gummifische, Craws und Creature Baits. Zahlreiche Hakengrößen und Gewichte ermöglichen die Anpassung an kleine Barschköder, klassische Zandergummis und große Softbaits für Hecht und Meer.

Megaflex, Multiflex und weitere Vorfachmaterialien ergänzen das Hakensortiment um Lösungen für hechtsichere Montagen. Klemmhülsen, Doppelklemmhülsen, Wirbel und Sprengringe ermöglichen den Aufbau eigener Vorfächer und Stinger-Systeme.

Damit steht VMC im Tackle-Dealer-Shop für zuverlässige Haken und Verbindungsteile, die zahlreiche Bereiche des Angelns abdecken. Vom feinen Drilling für kleine Hardbaits über den klassischen Zander-Jigkopf bis zum kräftigen Vorfachsystem für Hecht und Meeresfische bietet die Marke passende Komponenten für sichere und sauber aufgebaute Montagen.