Lieblingsköder

Lieblingsköder Gummifische, Wobbler und Jigköpfe für Barsch, Zander und Hecht

Lieblingsköder ist eine deutsche Kunstködermarke, die vor allem durch ihre leicht verständliche Wettermethode und schlanke Gummifische für das Zanderangeln bekannt geworden ist. Die Marke wurde 2012 mit dem Ziel gegründet, Raubfischanglern die Auswahl einer geeigneten Köderfarbe zu erleichtern. Statt einer unübersichtlichen Anzahl ähnlicher Dekore entstand ein klares Farbsystem für unterschiedliche Kombinationen aus Wassertrübung und Lichtverhältnissen.

Im Tackle-Dealer-Shop findest du Lieblingsköder Gummifische in zahlreichen Größen und Farben, Ultimate-Collection-Ködersets, passende Spitze-Haken-Jigköpfe sowie verschiedene Hardbaits. Zum aktuellen Sortiment gehören unter anderem der Lieblingsköder Allroundwobbler, der flach laufende Zanderwobbler, der Barschwobbler, der Mini Crank und der Blademaster Chatterbait. Damit lassen sich zahlreiche moderne Techniken für Barsch, Zander und Hecht abdecken.

Die Entstehung von Lieblingsköder und der Wettermethode

Die Geschichte von Lieblingsköder begann im Oktober 2012 mit der Entwicklung der Wettermethode. Jens Puhle suchte nach einem einfachen System, mit dem sich die Köderfarbe anhand der Bedingungen am Wasser auswählen lässt. Entscheidend waren dabei zwei Faktoren: die Trübung des Wassers und die vorhandenen Lichtverhältnisse.

Aus diesen Faktoren entstanden vier grundlegende Situationen: klares Wasser bei Sonne, klares Wasser bei bewölktem Himmel, trübes Wasser bei Sonne sowie trübes Wasser bei bewölktem Himmel. Für jede dieser Situationen wurde eine passende Grundfarbe entwickelt. Die ursprüngliche Auswahl bestand aus Sunny, Whisky, Captain und Pinky.

Nach einer umfangreichen Testphase mit zahlreichen Prototypen und Farbvarianten begann 2013 der offizielle Verkauf. Das Konzept richtete sich besonders an Einsteiger, die vor einer großen Köderwand häufig nicht einschätzen können, welches Dekor zur aktuellen Situation passt. Gleichzeitig bietet die Wettermethode erfahrenen Anglern einen nachvollziehbaren Ausgangspunkt für die weitere Feinabstimmung.

Wie funktioniert die Lieblingsköder-Wettermethode?

Bei der Wettermethode wird zunächst beurteilt, ob das Wasser klar oder trüb ist. Anschließend wird berücksichtigt, ob die Sonne scheint oder der Himmel bewölkt ist. Aus diesen beiden Beobachtungen ergibt sich eine geeignete Grundfarbe.

  • Sunny für klares Wasser und sonnige Bedingungen
  • Whisky für klares Wasser und bewölkten Himmel
  • Captain für trübes Wasser und sonnige Bedingungen
  • Pinky für trübes Wasser und bewölkten Himmel

 

Die Wettermethode ist keine Garantie, dass eine bestimmte Farbe unter allen Bedingungen fängt. Sie bietet vielmehr einen sinnvollen Startpunkt. Fischaktivität, Beutefischgröße, Wassertiefe, Strömung und Köderführung bleiben mindestens ebenso wichtig.

Bevor ausschließlich die Farbe gewechselt wird, lohnt sich deshalb häufig eine Anpassung von Ködergröße, Jigkopfgewicht oder Führung. Ein langsamer geführter Gummifisch in der richtigen Wasserschicht ist meistens erfolgreicher als die vermeintlich perfekte Farbe, die außerhalb des Aufenthaltsbereichs der Fische angeboten wird.

Lieblingsköder Gummifische als weiche Action Shads

Der klassische Lieblingsköder ist ein schlanker Action Shad mit weicher Gummimischung, gerippten Körperseiten und einem vergleichsweise kleinen Schaufelschwanz. Beim Einholen erzeugt der Schwanz eine hochfrequente Bewegung. Gleichzeitig rollt der Körper leicht um seine Längsachse und zeigt abwechselnd seine Flanken.

Die weiche Mischung ermöglicht es dem Köder, bereits bei langsamem Zug zu arbeiten. Das ist besonders beim Zanderangeln wichtig, da eine kontrollierte und langsame Präsentation häufig erfolgreicher ist als eine hektische Führung. Gleichzeitig kann sich der Körper beim Biss leicht zusammenfalten und den Haken freigeben.

Lieblingsköder lassen sich klassisch am Jigkopf, vertikal, pelagisch, am Dropshot Rig und in geeigneten Größen als Trailer einsetzen. Der Schwerpunkt liegt jedoch klar auf dem Jiggen und Faulenzen auf Barsch und Zander.

Lieblingsköder in 5 und 6 cm

Die kleinsten Lieblingsköder eignen sich für das leichte Angeln auf Barsch, Forelle und Döbel. Auch Zander lassen sich mit diesen kompakten Action Shads fangen, wenn besonders kleine Beutefische vorkommen oder die Räuber auf größere Köder vorsichtig reagieren.

Kleine Gummiköder sind nicht nur für spezielle Kleingewässer gedacht. Sie funktionieren in Kanälen, Flüssen, Seen, Häfen und Baggerseen. Besonders im Sommer, bei hohem Angeldruck und während einer ausgeprägten Jungfischphase kann ein 5 oder 6 cm langer Köder sehr effektiv sein.

Der Jigkopf muss entsprechend leicht gewählt werden. Ein zu schwerer Kopf nimmt dem kleinen Gummifisch seine langsame Absinkphase und lässt die Montage unnatürlich schnell zum Grund fallen. Als Haken eignen sich je nach Modell und Körpervolumen ungefähr die Größen 2 bis 1.

Lieblingsköder in 7 und 7,5 cm

Die Varianten in 7 und 7,5 cm sind vielseitige Köder für Barsch und Zander. Sie passen gut zu kleineren Beutefischen und lassen sich sowohl an leichten Jigköpfen als auch vertikal und am Dropshot Rig einsetzen.

Gerade an stark befischten Kanälen, Flüssen und Hafenanlagen lohnt sich diese reduzierte Ködergröße. Vorsichtige Zander nehmen einen kompakten Gummifisch häufig ohne langes Verfolgen auf. Gleichzeitig ist der Köder groß genug, um auch bessere Barsche gezielt anzusprechen.

Für die Modelle dieser Größe eignet sich je nach Bauform ein Jigkopf mit Haken der Größe 1 bis 2/0. Entscheidend ist, dass der Hakenbogen frei bleibt und der Haken nicht unnötig weit in den beweglichen hinteren Körperbereich reicht.

Lieblingsköder in 10 cm

Der 10 cm lange Lieblingsköder ist eine sehr vielseitige Standardgröße für das Zanderangeln. Er ist kompakt genug für vorsichtige Fische, erzeugt aber bereits eine deutlich wahrnehmbare Silhouette und Druckwelle. Auch Barsche und Hechte nehmen diese Größe regelmäßig.

In Flüssen und Kanälen kann der Köder mit einem passenden Jigkopf grundnah geführt werden. In Seen und Baggerseen eignet er sich zum Jiggen, Faulenzen und vertikalen Angeln. Ein Haken der Größe 3/0 passt bei vielen Jigkopfmodellen sehr gut zur Körperform.

Die genaue Kopfmasse richtet sich nach Tiefe, Strömung und Wind. So leicht wie möglich und nur so schwer wie nötig bleibt auch bei dieser Größe die sinnvollste Grundregel.

Lieblingsköder in 12,5 cm

Die 12,5-cm-Ausführung richtet sich besonders an Zanderangler, die einen etwas größeren und auffälligeren Gummifisch einsetzen möchten. Sie passt gut zu mittleren und größeren Beutefischen und erzeugt durch den größeren Körper mehr Wasserverdrängung.

Diese Größe eignet sich für Fluss, Kanal, See und Baggersee und kann außerdem beim vertikalen Angeln verwendet werden. Ein Jigkopf mit Haken der Größe 4/0 ist häufig passend. Abhängig von der Schenkellänge kann jedoch auch ein kompakter 3/0- oder 5/0-Haken sinnvoll sein.

Ein zu langer Jighaken sollte vermieden werden. Der Haken muss den Fisch sicher fassen, darf den weichen Körper und die Rolling Action aber nicht unnötig versteifen.

Lieblingsköder in 15 cm für Zander und Hecht

Der 15 cm lange Lieblingsköder erzeugt ein deutlich größeres Profil und richtet sich an große Zander und Hechte. Der größere Schaufelschwanz produziert mehr Druck und macht den Köder auch über eine größere Entfernung wahrnehmbar.

Die Größe kann am Jigkopf, vertikal oder an einer angepassten Hechtmontage gefischt werden. Ein Haken der Größe 5/0 ist ein sinnvoller Richtwert. Der konkrete Haken muss jedoch zum Körpervolumen und zur Bauform des Jigkopfs passen.

Bei einem 15 cm langen Gummiköder kann ein Stinger sinnvoll sein. Der Zusatzhaken wird in der hinteren Körperhälfte befestigt, darf den Softbait aber nicht unter Spannung setzen. Wird ein Stinger verwendet, muss der Haupthaken nicht unnötig lang ausfallen.

Bei Hechtvorkommen ist ein hechtsicheres Stahl- oder Titanvorfach notwendig. Fluorocarbon allein bietet keinen zuverlässigen Schutz vor Hechtzähnen.

Sunny und Whisky für klares Wasser

Sunny und Whisky bilden die beiden klassischen Lieblingsköder-Farben für klares Wasser. Sunny ist für sonnige Bedingungen vorgesehen, während Whisky bei bewölktem Himmel als Ausgangsfarbe dient.

In klarem Wasser erkennen Raubfische Köderdetails und unnatürliche Kontraste besonders gut. Natürliche und transparente Dekore sind deshalb häufig eine gute Wahl. Sonneneinstrahlung kann Glitterpartikel und Flankenreflexe aktivieren, während dunklere Naturfarben bei bedecktem Himmel eine klare Silhouette erzeugen.

Captain und Pinky für trübes Wasser

Captain und Pinky wurden für trübe Gewässer entwickelt. Captain ist innerhalb der Wettermethode für sonnige Bedingungen vorgesehen, während Pinky bei trübem Wasser und bewölktem Himmel eingesetzt wird.

In trübem Wasser kann ein stärkerer Kontrast helfen, den Köder sichtbar zu machen. Auffällige Schwanzfarben, UV-Aktivität und kräftige Farbkombinationen setzen zusätzliche optische Reize. Trotzdem sollte die Präsentation nicht automatisch besonders schnell oder aggressiv werden. Auch auffällige Gummifische lassen sich sehr langsam und kontrolliert führen.

Sheriff für Dämmerung und Nacht

Sheriff ist ein Motoroil-Dekor mit auffälligen Glitter- und UV-Elementen. Die Farbe eignet sich besonders für Dämmerung, Nacht und wechselnde Lichtverhältnisse. Motoroil erzeugt je nach Lichteinfall unterschiedliche Braun-, Grün- und Goldtöne und ist deshalb in vielen Gewässern sehr vielseitig.

Beim nächtlichen Zanderangeln mit Gummifischen ist die richtige Position weiterhin entscheidend. Flache Uferbereiche, Steinpackungen, Buhnenfelder, Hafeneinfahrten und andere Jagdzonen können in der Dunkelheit besonders interessant sein. Der Köder sollte langsam und kontrolliert angeboten werden.

Weitere Lieblingsköder-Farben und Dekore

Neben den vier Grundfarben umfasst das Lieblingsköder-System zahlreiche weitere Dekore. Dazu gehören unter anderem Firetiger, Neo, Möhrchen, Mr. Black, Mr. White, Sunny Lemon, Whisky Orange und Wasabi.

Firetiger eignet sich besonders für trübes Wasser, größere Tiefe und Situationen, in denen ein starker Kontrast erforderlich ist. Schwarze und sehr dunkle Köder erzeugen bei wenig Licht eine klare Silhouette. Helle und weiße Dekore imitieren dagegen verletzte oder besonders auffällige Beutefische.

Die erweiterten Farben ersetzen die Wettermethode nicht, sondern verfeinern sie. Sie ermöglichen eine Anpassung an spezielle Gewässerfarben, Beutefische, Jahreszeiten und persönliche Erfahrungen.

Ultimate Collection für klares und trübes Wasser

Die Lieblingsköder Ultimate Collection kombiniert mehrere bewährte Dekore in einer Packung. Im aktuellen Shop sind Sets für klares und trübes Wasser in 5 und 7,5 cm erhältlich.

Die gemischten Packungen eignen sich besonders für Angler, die verschiedene Farben testen möchten, ohne direkt mehrere vollständige Einzelpackungen zu kaufen. Gleichzeitig kann während eines Angeltages flexibel auf wechselnde Lichtverhältnisse und Wassertrübungen reagiert werden.

Die 5-cm-Sets richten sich besonders an Barsch, Forelle und vorsichtige Zander. Die Varianten in 7,5 cm sind vielseitige Köder für Barsch und Zander und passen gut zu leichten Jigköpfen und vertikalen Montagen.

Lieblingsköder Spitze Haken als abgestimmte Jigköpfe

Mit den Spitze Haken bietet Lieblingsköder passende Jigköpfe für die eigenen Gummifische an. Die Haken besitzen einen großen Hakenbogen und sind in unterschiedlichen Größen und Gewichten erhältlich. Dadurch können kleine Barschköder ebenso montiert werden wie größere Zander- und Hechtgummis.

Der große Hakenbogen schafft Abstand zwischen Köderkörper und Hakenspitze. Das erleichtert die Hakenfreigabe beim Biss. Gleichzeitig muss der Gummifisch gerade aufgezogen werden, damit er nicht rotiert oder zur Seite zieht.

Neben den klassischen Spitze Haken sind im Shop Spitze Haken NEO vertreten. Auch der VMC Bullet Jig und der BKK Round Elite Classic Jighead eignen sich sehr gut für Lieblingsköder Action Shads. Ein kleiner Tropfen Fishing Glue kann helfen, die weiche Gummimischung dauerhaft am Keeper zu sichern.

Lieblingsköder richtig auf den Jigkopf ziehen

Vor der Montage wird der Jigkopf seitlich neben den Gummifisch gehalten. So lässt sich markieren, an welcher Stelle die Hakenspitze aus dem Rücken austreten muss. Anschließend wird der Haken mittig in die Kopfseite eingestochen und gerade durch den Körper geführt.

Der Köder darf nach der Montage weder gestaucht noch überdehnt sein. Ein schief sitzender Action Shad läuft ungleichmäßig, kippt zur Seite oder beginnt zu rotieren. Das beeinträchtigt nicht nur die Aktion, sondern kann auch Schnurdrall erzeugen.

Bei weichen Gummimischungen lohnt sich ein Gummiköderkleber. Ein kleiner Tropfen zwischen Kopf und Jigkeeper reicht aus. Zu viel Kleber kann das Material verhärten und erschwert einen späteren Köderwechsel.

Jiggen und Faulenzen mit Lieblingsködern

Beim Jiggen wird der Gummifisch durch eine Bewegung der Rutenspitze vom Grund angehoben. Anschließend sinkt er an kontrollierter Schnur wieder ab. Beim Faulenzen entsteht die Beschleunigung hauptsächlich durch zwei oder drei Kurbelumdrehungen.

Viele Zanderbisse erfolgen in der Absinkphase. Deshalb muss die Schnur beobachtet und mit dem Finger kontrolliert werden. Bleibt der erwartete Grundkontakt aus, stoppt die Schnur plötzlich oder entsteht ein harter Schlag, sollte unmittelbar angeschlagen werden.

Eine zu schwere Montage verkürzt die Absinkphase und kann vorsichtige Fische abschrecken. Ein zu leichter Jigkopf erschwert dagegen den Grundkontakt. Die passende Balance richtet sich nach Tiefe, Strömung, Wind und Entfernung.

Lieblingsköder am Dropshot Rig und beim Vertikalangeln

Kleine und mittlere Lieblingsköder können ebenfalls am Dropshot Rig angeboten werden. Der Gummifisch wird oberhalb des Gewichts montiert und kann dadurch lange in einer bestimmten Tiefe gehalten werden. Bereits leichte Bewegungen der Rutenspitze bringen den weichen Schwanz zum Arbeiten.

Beim Vertikalangeln wird der Köder direkt unter dem Boot oder Bellyboot geführt. Kleine Anhebebewegungen und kontrollierte Pausen reichen meistens aus. Zu große Sprünge wirken besonders bei kaltem Wasser und vorsichtigen Zandern schnell unnatürlich.

Für pelagische Präsentationen muss der Gummifisch möglichst ruhig und kontrolliert in der Nähe eines erkannten Fisches stehen. Dabei ist die horizontale Köderhaltung wichtiger als eine besonders starke Schwanzbewegung.

Lieblingsköder Zanderwobbler für die Nacht

Der Lieblingsköder Zanderwobbler wurde für das flache und langsame Nachtangeln entwickelt. Er besitzt eine schlanke Beutefischform, ein magnetisches Weitwurfsystem und eine geringe Lauftiefe. Dadurch eignet er sich besonders für Steinpackungen, Buhnenfelder, Hafeneinfahrten und flache Uferbereiche.

Die Standardführung erfolgt extrem langsam. Der Wobbler wird im Zeitlupentempo eingekurbelt und soll nur gerade eben seine vorgesehene Aktion zeigen. In hellen Nächten können einzelne leichte Twitches zusätzliche Reflexe und Richtungswechsel erzeugen.

Ein präzises Weitwurfsystem ist beim Nachtangeln besonders wertvoll. Da häufig ohne Kopflampe geworfen wird, hilft eine berechenbare Flugbahn dabei, Steinpackungen und andere Strukturen kontrolliert anzuwerfen.

Bei Hechtvorkommen muss ein leichtes Stahl- oder Titanvorfach verwendet werden. Schwere Snaps und Vorfächer können Lauf, Auftrieb und maximale Lauftiefe des Wobblers beeinflussen.

Allroundwobbler, Barschwobbler und Mini Crank

Neben dem Zanderwobbler sind im Shop weitere Lieblingsköder-Hardbaits erhältlich. Der Allroundwobbler in 7,5 cm ist ein vielseitiger Twitchbait für Barsch, Zander und Hecht. Er kann gleichmäßig eingekurbelt oder mit kurzen Schlägen der Rutenspitze geführt werden.

Der Barschwobbler richtet sich an das leichte bis mittlere Angeln auf Barsche und weitere Raubfische. Kleine Twitches, Tempowechsel und Spinnstopps erzeugen eine abwechslungsreiche Präsentation.

Der Mini Crank besitzt eine ausgeprägte Eigenaktion und funktioniert bereits beim gleichmäßigen Einkurbeln. Kompakte Crankbaits eignen sich besonders zum schnellen Absuchen von Uferzonen, Steinpackungen, Kanten und anderen Strukturen.

Blademaster Chatterbait für Barsch, Zander und Hecht

Der Lieblingsköder Blademaster ist ein Chatterbait beziehungsweise Bladed Jig. Das Metallblatt vor dem Jigkopf erzeugt beim Einkurbeln starke Vibrationen und auffällige Lichtreflexe. Der Skirt vergrößert das Profil und pulsiert bei Tempowechseln und kurzen Stopps.

Als Trailer eignen sich Pintails und schlanke Action Shads. Ein Pintail erzeugt wenig zusätzlichen Wasserwiderstand und unterstützt einen direkten, stabilen Lauf. Ein kleiner Lieblingsköder Action Shad erzeugt zusätzliche Druckwellen und ein aktiveres Gesamtprofil.

Der Blademaster kann gleichmäßig eingekurbelt, beschleunigt oder mit kurzen Spinnstopps geführt werden. Krautkanten, Steinpackungen, flache Buchten und Bereiche um versunkenes Holz gehören zu den typischen Einsatzgebieten.

Bei wiederholten Fehlbissen kann ein Trailer Hook die Bissverwertung verbessern. In dichtem Kraut erhöht ein offener Zusatzhaken jedoch die Hängergefahr. Bei Hechtbestand ist ein Stahl- oder Titanvorfach unverzichtbar.

Welche Lieblingsköder-Produkte passen zu deiner Angeltechnik?

  • Lieblingsköder in 5 und 6 cm für Forelle, Barsch und vorsichtige Zander
  • Lieblingsköder in 7 und 7,5 cm für Barsch, Zander, Dropshot und leichtes Jiggen
  • Lieblingsköder in 10 cm als vielseitige Standardgröße für Zander
  • Lieblingsköder in 12,5 cm für Zander und ein größeres Beutefischprofil
  • Lieblingsköder in 15 cm für große Zander und Hechte
  • Sunny und Whisky als Ausgangsfarben für klares Wasser
  • Captain und Pinky als Ausgangsfarben für trübes Wasser
  • Sheriff und weitere UV-aktive Dekore für Dämmerung und wenig Licht
  • Ultimate Collection für eine Auswahl verschiedener Dekore in einer Packung
  • Spitze Haken und Spitze Haken NEO als passende Jigköpfe
  • Zanderwobbler für das langsame Nachtangeln in flachen Bereichen
  • Allroundwobbler und Barschwobbler für Twitchbait-Techniken
  • Mini Crank zum aktiven Absuchen mit einem kompakten Crankbait
  • Blademaster als stark vibrierender Chatterbait für Barsch, Zander und Hecht

 

Lieblingsköder im Tackle-Dealer-Shop

Das Lieblingsköder-Sortiment im Tackle-Dealer-Shop verbindet ein leicht verständliches Farbkonzept mit vielseitigen Kunstködern für Barsch, Zander und Hecht. Die klassischen Action Shads stehen in zahlreichen Größen zur Verfügung und lassen sich an unterschiedliche Zielfische, Beutefischgrößen und Gewässerbedingungen anpassen.

Mit den Ultimate-Collection-Sets können verschiedene Farben innerhalb eines klaren oder trüben Wassersystems ausprobiert werden. Spitze Haken und Spitze Haken NEO ergänzen die Gummifische mit abgestimmten Jigköpfen.

Zanderwobbler, Allroundwobbler, Barschwobbler, Mini Crank und Blademaster erweitern die Marke über das klassische Gummifischangeln hinaus. Dadurch bietet Lieblingsköder sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Raubfischanglern ein nachvollziehbares Sortiment für Jiggen, Faulenzen, Vertikalangeln, Nachtangeln und das aktive Absuchen unterschiedlicher Wasserschichten.


Lieblingsköder Gummifische, Wobbler und Jigköpfe für Barsch, Zander und Hecht

Lieblingsköder ist eine deutsche Kunstködermarke, die vor allem durch ihre leicht verständliche Wettermethode und schlanke Gummifische für das Zanderangeln bekannt geworden ist. Die Marke wurde 2012 mit dem Ziel gegründet, Raubfischanglern die Auswahl einer geeigneten Köderfarbe zu erleichtern. Statt einer unübersichtlichen Anzahl ähnlicher Dekore entstand ein klares Farbsystem für unterschiedliche Kombinationen aus Wassertrübung und Lichtverhältnissen.

Im Tackle-Dealer-Shop findest du Lieblingsköder Gummifische in zahlreichen Größen und Farben, Ultimate-Collection-Ködersets, passende Spitze-Haken-Jigköpfe sowie verschiedene Hardbaits. Zum aktuellen Sortiment gehören unter anderem der Lieblingsköder Allroundwobbler, der flach laufende Zanderwobbler, der Barschwobbler, der Mini Crank und der Blademaster Chatterbait. Damit lassen sich zahlreiche moderne Techniken für Barsch, Zander und Hecht abdecken.

Die Entstehung von Lieblingsköder und der Wettermethode

Die Geschichte von Lieblingsköder begann im Oktober 2012 mit der Entwicklung der Wettermethode. Jens Puhle suchte nach einem einfachen System, mit dem sich die Köderfarbe anhand der Bedingungen am Wasser auswählen lässt. Entscheidend waren dabei zwei Faktoren: die Trübung des Wassers und die vorhandenen Lichtverhältnisse.

Aus diesen Faktoren entstanden vier grundlegende Situationen: klares Wasser bei Sonne, klares Wasser bei bewölktem Himmel, trübes Wasser bei Sonne sowie trübes Wasser bei bewölktem Himmel. Für jede dieser Situationen wurde eine passende Grundfarbe entwickelt. Die ursprüngliche Auswahl bestand aus Sunny, Whisky, Captain und Pinky.

Nach einer umfangreichen Testphase mit zahlreichen Prototypen und Farbvarianten begann 2013 der offizielle Verkauf. Das Konzept richtete sich besonders an Einsteiger, die vor einer großen Köderwand häufig nicht einschätzen können, welches Dekor zur aktuellen Situation passt. Gleichzeitig bietet die Wettermethode erfahrenen Anglern einen nachvollziehbaren Ausgangspunkt für die weitere Feinabstimmung.

Wie funktioniert die Lieblingsköder-Wettermethode?

Bei der Wettermethode wird zunächst beurteilt, ob das Wasser klar oder trüb ist. Anschließend wird berücksichtigt, ob die Sonne scheint oder der Himmel bewölkt ist. Aus diesen beiden Beobachtungen ergibt sich eine geeignete Grundfarbe.

  • Sunny für klares Wasser und sonnige Bedingungen
  • Whisky für klares Wasser und bewölkten Himmel
  • Captain für trübes Wasser und sonnige Bedingungen
  • Pinky für trübes Wasser und bewölkten Himmel

 

Die Wettermethode ist keine Garantie, dass eine bestimmte Farbe unter allen Bedingungen fängt. Sie bietet vielmehr einen sinnvollen Startpunkt. Fischaktivität, Beutefischgröße, Wassertiefe, Strömung und Köderführung bleiben mindestens ebenso wichtig.

Bevor ausschließlich die Farbe gewechselt wird, lohnt sich deshalb häufig eine Anpassung von Ködergröße, Jigkopfgewicht oder Führung. Ein langsamer geführter Gummifisch in der richtigen Wasserschicht ist meistens erfolgreicher als die vermeintlich perfekte Farbe, die außerhalb des Aufenthaltsbereichs der Fische angeboten wird.

Lieblingsköder Gummifische als weiche Action Shads

Der klassische Lieblingsköder ist ein schlanker Action Shad mit weicher Gummimischung, gerippten Körperseiten und einem vergleichsweise kleinen Schaufelschwanz. Beim Einholen erzeugt der Schwanz eine hochfrequente Bewegung. Gleichzeitig rollt der Körper leicht um seine Längsachse und zeigt abwechselnd seine Flanken.

Die weiche Mischung ermöglicht es dem Köder, bereits bei langsamem Zug zu arbeiten. Das ist besonders beim Zanderangeln wichtig, da eine kontrollierte und langsame Präsentation häufig erfolgreicher ist als eine hektische Führung. Gleichzeitig kann sich der Körper beim Biss leicht zusammenfalten und den Haken freigeben.

Lieblingsköder lassen sich klassisch am Jigkopf, vertikal, pelagisch, am Dropshot Rig und in geeigneten Größen als Trailer einsetzen. Der Schwerpunkt liegt jedoch klar auf dem Jiggen und Faulenzen auf Barsch und Zander.

Lieblingsköder in 5 und 6 cm

Die kleinsten Lieblingsköder eignen sich für das leichte Angeln auf Barsch, Forelle und Döbel. Auch Zander lassen sich mit diesen kompakten Action Shads fangen, wenn besonders kleine Beutefische vorkommen oder die Räuber auf größere Köder vorsichtig reagieren.

Kleine Gummiköder sind nicht nur für spezielle Kleingewässer gedacht. Sie funktionieren in Kanälen, Flüssen, Seen, Häfen und Baggerseen. Besonders im Sommer, bei hohem Angeldruck und während einer ausgeprägten Jungfischphase kann ein 5 oder 6 cm langer Köder sehr effektiv sein.

Der Jigkopf muss entsprechend leicht gewählt werden. Ein zu schwerer Kopf nimmt dem kleinen Gummifisch seine langsame Absinkphase und lässt die Montage unnatürlich schnell zum Grund fallen. Als Haken eignen sich je nach Modell und Körpervolumen ungefähr die Größen 2 bis 1.

Lieblingsköder in 7 und 7,5 cm

Die Varianten in 7 und 7,5 cm sind vielseitige Köder für Barsch und Zander. Sie passen gut zu kleineren Beutefischen und lassen sich sowohl an leichten Jigköpfen als auch vertikal und am Dropshot Rig einsetzen.

Gerade an stark befischten Kanälen, Flüssen und Hafenanlagen lohnt sich diese reduzierte Ködergröße. Vorsichtige Zander nehmen einen kompakten Gummifisch häufig ohne langes Verfolgen auf. Gleichzeitig ist der Köder groß genug, um auch bessere Barsche gezielt anzusprechen.

Für die Modelle dieser Größe eignet sich je nach Bauform ein Jigkopf mit Haken der Größe 1 bis 2/0. Entscheidend ist, dass der Hakenbogen frei bleibt und der Haken nicht unnötig weit in den beweglichen hinteren Körperbereich reicht.

Lieblingsköder in 10 cm

Der 10 cm lange Lieblingsköder ist eine sehr vielseitige Standardgröße für das Zanderangeln. Er ist kompakt genug für vorsichtige Fische, erzeugt aber bereits eine deutlich wahrnehmbare Silhouette und Druckwelle. Auch Barsche und Hechte nehmen diese Größe regelmäßig.

In Flüssen und Kanälen kann der Köder mit einem passenden Jigkopf grundnah geführt werden. In Seen und Baggerseen eignet er sich zum Jiggen, Faulenzen und vertikalen Angeln. Ein Haken der Größe 3/0 passt bei vielen Jigkopfmodellen sehr gut zur Körperform.

Die genaue Kopfmasse richtet sich nach Tiefe, Strömung und Wind. So leicht wie möglich und nur so schwer wie nötig bleibt auch bei dieser Größe die sinnvollste Grundregel.

Lieblingsköder in 12,5 cm

Die 12,5-cm-Ausführung richtet sich besonders an Zanderangler, die einen etwas größeren und auffälligeren Gummifisch einsetzen möchten. Sie passt gut zu mittleren und größeren Beutefischen und erzeugt durch den größeren Körper mehr Wasserverdrängung.

Diese Größe eignet sich für Fluss, Kanal, See und Baggersee und kann außerdem beim vertikalen Angeln verwendet werden. Ein Jigkopf mit Haken der Größe 4/0 ist häufig passend. Abhängig von der Schenkellänge kann jedoch auch ein kompakter 3/0- oder 5/0-Haken sinnvoll sein.

Ein zu langer Jighaken sollte vermieden werden. Der Haken muss den Fisch sicher fassen, darf den weichen Körper und die Rolling Action aber nicht unnötig versteifen.

Lieblingsköder in 15 cm für Zander und Hecht

Der 15 cm lange Lieblingsköder erzeugt ein deutlich größeres Profil und richtet sich an große Zander und Hechte. Der größere Schaufelschwanz produziert mehr Druck und macht den Köder auch über eine größere Entfernung wahrnehmbar.

Die Größe kann am Jigkopf, vertikal oder an einer angepassten Hechtmontage gefischt werden. Ein Haken der Größe 5/0 ist ein sinnvoller Richtwert. Der konkrete Haken muss jedoch zum Körpervolumen und zur Bauform des Jigkopfs passen.

Bei einem 15 cm langen Gummiköder kann ein Stinger sinnvoll sein. Der Zusatzhaken wird in der hinteren Körperhälfte befestigt, darf den Softbait aber nicht unter Spannung setzen. Wird ein Stinger verwendet, muss der Haupthaken nicht unnötig lang ausfallen.

Bei Hechtvorkommen ist ein hechtsicheres Stahl- oder Titanvorfach notwendig. Fluorocarbon allein bietet keinen zuverlässigen Schutz vor Hechtzähnen.

Sunny und Whisky für klares Wasser

Sunny und Whisky bilden die beiden klassischen Lieblingsköder-Farben für klares Wasser. Sunny ist für sonnige Bedingungen vorgesehen, während Whisky bei bewölktem Himmel als Ausgangsfarbe dient.

In klarem Wasser erkennen Raubfische Köderdetails und unnatürliche Kontraste besonders gut. Natürliche und transparente Dekore sind deshalb häufig eine gute Wahl. Sonneneinstrahlung kann Glitterpartikel und Flankenreflexe aktivieren, während dunklere Naturfarben bei bedecktem Himmel eine klare Silhouette erzeugen.

Captain und Pinky für trübes Wasser

Captain und Pinky wurden für trübe Gewässer entwickelt. Captain ist innerhalb der Wettermethode für sonnige Bedingungen vorgesehen, während Pinky bei trübem Wasser und bewölktem Himmel eingesetzt wird.

In trübem Wasser kann ein stärkerer Kontrast helfen, den Köder sichtbar zu machen. Auffällige Schwanzfarben, UV-Aktivität und kräftige Farbkombinationen setzen zusätzliche optische Reize. Trotzdem sollte die Präsentation nicht automatisch besonders schnell oder aggressiv werden. Auch auffällige Gummifische lassen sich sehr langsam und kontrolliert führen.

Sheriff für Dämmerung und Nacht

Sheriff ist ein Motoroil-Dekor mit auffälligen Glitter- und UV-Elementen. Die Farbe eignet sich besonders für Dämmerung, Nacht und wechselnde Lichtverhältnisse. Motoroil erzeugt je nach Lichteinfall unterschiedliche Braun-, Grün- und Goldtöne und ist deshalb in vielen Gewässern sehr vielseitig.

Beim nächtlichen Zanderangeln mit Gummifischen ist die richtige Position weiterhin entscheidend. Flache Uferbereiche, Steinpackungen, Buhnenfelder, Hafeneinfahrten und andere Jagdzonen können in der Dunkelheit besonders interessant sein. Der Köder sollte langsam und kontrolliert angeboten werden.

Weitere Lieblingsköder-Farben und Dekore

Neben den vier Grundfarben umfasst das Lieblingsköder-System zahlreiche weitere Dekore. Dazu gehören unter anderem Firetiger, Neo, Möhrchen, Mr. Black, Mr. White, Sunny Lemon, Whisky Orange und Wasabi.

Firetiger eignet sich besonders für trübes Wasser, größere Tiefe und Situationen, in denen ein starker Kontrast erforderlich ist. Schwarze und sehr dunkle Köder erzeugen bei wenig Licht eine klare Silhouette. Helle und weiße Dekore imitieren dagegen verletzte oder besonders auffällige Beutefische.

Die erweiterten Farben ersetzen die Wettermethode nicht, sondern verfeinern sie. Sie ermöglichen eine Anpassung an spezielle Gewässerfarben, Beutefische, Jahreszeiten und persönliche Erfahrungen.

Ultimate Collection für klares und trübes Wasser

Die Lieblingsköder Ultimate Collection kombiniert mehrere bewährte Dekore in einer Packung. Im aktuellen Shop sind Sets für klares und trübes Wasser in 5 und 7,5 cm erhältlich.

Die gemischten Packungen eignen sich besonders für Angler, die verschiedene Farben testen möchten, ohne direkt mehrere vollständige Einzelpackungen zu kaufen. Gleichzeitig kann während eines Angeltages flexibel auf wechselnde Lichtverhältnisse und Wassertrübungen reagiert werden.

Die 5-cm-Sets richten sich besonders an Barsch, Forelle und vorsichtige Zander. Die Varianten in 7,5 cm sind vielseitige Köder für Barsch und Zander und passen gut zu leichten Jigköpfen und vertikalen Montagen.

Lieblingsköder Spitze Haken als abgestimmte Jigköpfe

Mit den Spitze Haken bietet Lieblingsköder passende Jigköpfe für die eigenen Gummifische an. Die Haken besitzen einen großen Hakenbogen und sind in unterschiedlichen Größen und Gewichten erhältlich. Dadurch können kleine Barschköder ebenso montiert werden wie größere Zander- und Hechtgummis.

Der große Hakenbogen schafft Abstand zwischen Köderkörper und Hakenspitze. Das erleichtert die Hakenfreigabe beim Biss. Gleichzeitig muss der Gummifisch gerade aufgezogen werden, damit er nicht rotiert oder zur Seite zieht.

Neben den klassischen Spitze Haken sind im Shop Spitze Haken NEO vertreten. Auch der VMC Bullet Jig und der BKK Round Elite Classic Jighead eignen sich sehr gut für Lieblingsköder Action Shads. Ein kleiner Tropfen Fishing Glue kann helfen, die weiche Gummimischung dauerhaft am Keeper zu sichern.

Lieblingsköder richtig auf den Jigkopf ziehen

Vor der Montage wird der Jigkopf seitlich neben den Gummifisch gehalten. So lässt sich markieren, an welcher Stelle die Hakenspitze aus dem Rücken austreten muss. Anschließend wird der Haken mittig in die Kopfseite eingestochen und gerade durch den Körper geführt.

Der Köder darf nach der Montage weder gestaucht noch überdehnt sein. Ein schief sitzender Action Shad läuft ungleichmäßig, kippt zur Seite oder beginnt zu rotieren. Das beeinträchtigt nicht nur die Aktion, sondern kann auch Schnurdrall erzeugen.

Bei weichen Gummimischungen lohnt sich ein Gummiköderkleber. Ein kleiner Tropfen zwischen Kopf und Jigkeeper reicht aus. Zu viel Kleber kann das Material verhärten und erschwert einen späteren Köderwechsel.

Jiggen und Faulenzen mit Lieblingsködern

Beim Jiggen wird der Gummifisch durch eine Bewegung der Rutenspitze vom Grund angehoben. Anschließend sinkt er an kontrollierter Schnur wieder ab. Beim Faulenzen entsteht die Beschleunigung hauptsächlich durch zwei oder drei Kurbelumdrehungen.

Viele Zanderbisse erfolgen in der Absinkphase. Deshalb muss die Schnur beobachtet und mit dem Finger kontrolliert werden. Bleibt der erwartete Grundkontakt aus, stoppt die Schnur plötzlich oder entsteht ein harter Schlag, sollte unmittelbar angeschlagen werden.

Eine zu schwere Montage verkürzt die Absinkphase und kann vorsichtige Fische abschrecken. Ein zu leichter Jigkopf erschwert dagegen den Grundkontakt. Die passende Balance richtet sich nach Tiefe, Strömung, Wind und Entfernung.

Lieblingsköder am Dropshot Rig und beim Vertikalangeln

Kleine und mittlere Lieblingsköder können ebenfalls am Dropshot Rig angeboten werden. Der Gummifisch wird oberhalb des Gewichts montiert und kann dadurch lange in einer bestimmten Tiefe gehalten werden. Bereits leichte Bewegungen der Rutenspitze bringen den weichen Schwanz zum Arbeiten.

Beim Vertikalangeln wird der Köder direkt unter dem Boot oder Bellyboot geführt. Kleine Anhebebewegungen und kontrollierte Pausen reichen meistens aus. Zu große Sprünge wirken besonders bei kaltem Wasser und vorsichtigen Zandern schnell unnatürlich.

Für pelagische Präsentationen muss der Gummifisch möglichst ruhig und kontrolliert in der Nähe eines erkannten Fisches stehen. Dabei ist die horizontale Köderhaltung wichtiger als eine besonders starke Schwanzbewegung.

Lieblingsköder Zanderwobbler für die Nacht

Der Lieblingsköder Zanderwobbler wurde für das flache und langsame Nachtangeln entwickelt. Er besitzt eine schlanke Beutefischform, ein magnetisches Weitwurfsystem und eine geringe Lauftiefe. Dadurch eignet er sich besonders für Steinpackungen, Buhnenfelder, Hafeneinfahrten und flache Uferbereiche.

Die Standardführung erfolgt extrem langsam. Der Wobbler wird im Zeitlupentempo eingekurbelt und soll nur gerade eben seine vorgesehene Aktion zeigen. In hellen Nächten können einzelne leichte Twitches zusätzliche Reflexe und Richtungswechsel erzeugen.

Ein präzises Weitwurfsystem ist beim Nachtangeln besonders wertvoll. Da häufig ohne Kopflampe geworfen wird, hilft eine berechenbare Flugbahn dabei, Steinpackungen und andere Strukturen kontrolliert anzuwerfen.

Bei Hechtvorkommen muss ein leichtes Stahl- oder Titanvorfach verwendet werden. Schwere Snaps und Vorfächer können Lauf, Auftrieb und maximale Lauftiefe des Wobblers beeinflussen.

Allroundwobbler, Barschwobbler und Mini Crank

Neben dem Zanderwobbler sind im Shop weitere Lieblingsköder-Hardbaits erhältlich. Der Allroundwobbler in 7,5 cm ist ein vielseitiger Twitchbait für Barsch, Zander und Hecht. Er kann gleichmäßig eingekurbelt oder mit kurzen Schlägen der Rutenspitze geführt werden.

Der Barschwobbler richtet sich an das leichte bis mittlere Angeln auf Barsche und weitere Raubfische. Kleine Twitches, Tempowechsel und Spinnstopps erzeugen eine abwechslungsreiche Präsentation.

Der Mini Crank besitzt eine ausgeprägte Eigenaktion und funktioniert bereits beim gleichmäßigen Einkurbeln. Kompakte Crankbaits eignen sich besonders zum schnellen Absuchen von Uferzonen, Steinpackungen, Kanten und anderen Strukturen.

Blademaster Chatterbait für Barsch, Zander und Hecht

Der Lieblingsköder Blademaster ist ein Chatterbait beziehungsweise Bladed Jig. Das Metallblatt vor dem Jigkopf erzeugt beim Einkurbeln starke Vibrationen und auffällige Lichtreflexe. Der Skirt vergrößert das Profil und pulsiert bei Tempowechseln und kurzen Stopps.

Als Trailer eignen sich Pintails und schlanke Action Shads. Ein Pintail erzeugt wenig zusätzlichen Wasserwiderstand und unterstützt einen direkten, stabilen Lauf. Ein kleiner Lieblingsköder Action Shad erzeugt zusätzliche Druckwellen und ein aktiveres Gesamtprofil.

Der Blademaster kann gleichmäßig eingekurbelt, beschleunigt oder mit kurzen Spinnstopps geführt werden. Krautkanten, Steinpackungen, flache Buchten und Bereiche um versunkenes Holz gehören zu den typischen Einsatzgebieten.

Bei wiederholten Fehlbissen kann ein Trailer Hook die Bissverwertung verbessern. In dichtem Kraut erhöht ein offener Zusatzhaken jedoch die Hängergefahr. Bei Hechtbestand ist ein Stahl- oder Titanvorfach unverzichtbar.

Welche Lieblingsköder-Produkte passen zu deiner Angeltechnik?

  • Lieblingsköder in 5 und 6 cm für Forelle, Barsch und vorsichtige Zander
  • Lieblingsköder in 7 und 7,5 cm für Barsch, Zander, Dropshot und leichtes Jiggen
  • Lieblingsköder in 10 cm als vielseitige Standardgröße für Zander
  • Lieblingsköder in 12,5 cm für Zander und ein größeres Beutefischprofil
  • Lieblingsköder in 15 cm für große Zander und Hechte
  • Sunny und Whisky als Ausgangsfarben für klares Wasser
  • Captain und Pinky als Ausgangsfarben für trübes Wasser
  • Sheriff und weitere UV-aktive Dekore für Dämmerung und wenig Licht
  • Ultimate Collection für eine Auswahl verschiedener Dekore in einer Packung
  • Spitze Haken und Spitze Haken NEO als passende Jigköpfe
  • Zanderwobbler für das langsame Nachtangeln in flachen Bereichen
  • Allroundwobbler und Barschwobbler für Twitchbait-Techniken
  • Mini Crank zum aktiven Absuchen mit einem kompakten Crankbait
  • Blademaster als stark vibrierender Chatterbait für Barsch, Zander und Hecht

 

Lieblingsköder im Tackle-Dealer-Shop

Das Lieblingsköder-Sortiment im Tackle-Dealer-Shop verbindet ein leicht verständliches Farbkonzept mit vielseitigen Kunstködern für Barsch, Zander und Hecht. Die klassischen Action Shads stehen in zahlreichen Größen zur Verfügung und lassen sich an unterschiedliche Zielfische, Beutefischgrößen und Gewässerbedingungen anpassen.

Mit den Ultimate-Collection-Sets können verschiedene Farben innerhalb eines klaren oder trüben Wassersystems ausprobiert werden. Spitze Haken und Spitze Haken NEO ergänzen die Gummifische mit abgestimmten Jigköpfen.

Zanderwobbler, Allroundwobbler, Barschwobbler, Mini Crank und Blademaster erweitern die Marke über das klassische Gummifischangeln hinaus. Dadurch bietet Lieblingsköder sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Raubfischanglern ein nachvollziehbares Sortiment für Jiggen, Faulenzen, Vertikalangeln, Nachtangeln und das aktive Absuchen unterschiedlicher Wasserschichten.